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Institut für Neurowissenschaften und Medizin
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Forschungsschwerpunkt: Neurorezeptor-PET, Element-Bildgebung

Laufende und abgeschlossene Studien umfassen die Messung von Rezeptordichten mittels Radioliganden und Positronenemissionstomographie (PET) bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen im Vergleich zu Kontrollen. So wurde z.B. eine herabgesetzte Dichte von Serotoninrezeptoren (5-HT2A; mittels [18F]Altanserin) bei Personen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko für Psychosen gefunden (NEMO Research Group).

Bei ähnlichen Versuchspersonen werden derzeit Dopamintransporter und Dopadecarboxylase untersucht. Bei der atypischen Parkinsonerkrankung PSP konnte eine Heraufregulation der 5-HT2A-Rezeptoren in Hirnregionen gefunden werden, die für die Bewegungskontrolle maßgeblich sind (Experimental Neurology Unit).

Bei einer erblichen Bewegungsstörung (Chorea Huntington) lässt sich anhand des Ausmaßes der Veränderung eines Gens das voraussichtliche Erkrankungsalter abschätzen. Hier zeigte sich mit zunehmender Krankheitsnähe eine abnehmende Dichte von A1-Adenosinrezeptoren (Ruhr-Universität Bochum, Ambulanz für neurogenetisch neurodegenerative Erkrankungen / M. Huntington).

Nahzu alle Radioliganden werden im Körper zu ebenfalls radioaktiven Produkten verstoffwechselt. Dies muss vielfach zum Erhalt aussagekräftiger Messwerte der PET bei jeder Versuchsperson mitbestimmt werden. Es wurden Radiodünnschichtchromatographieverfahren für [18F]Altanserin, [18F]FP-CIT und [18F]Fluorodopa entwickelt. Ferner wurde der Stoffwechsel von [18F]CPFPX aufgeklärt.

Frau Dr. Becker (ZCH) ist Pionierentwicklerin der Bildgebung von Verteilungen sämtlicher Elemente des Periodensystems einschließlich ihrer stabilen Isotope innerhalb von Gewebsschnitten mittels LA-ICP-MS. In der Zusammenarbeit wurde diese Technik einer Vielzahl von biomedizinischen Anwendungen erschlossen, Quantifizierung und systematische Bildanalyse wurden maßgeblich mitentwickelt (BrainMet).


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