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Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM)
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Repräsentation, Modell und Metapher

Über Verstehen und Erklären in den Neurowissenschaften

Am 31. Oktober 2014 veranstaltet das Institut für Neurowissenschaften und Medizin: Ethik in den Neurowissenschaften (INM-8) des Forschungszentrums Jülich unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Sturma die Tagung zu „Repräsentation, Modell und Metapher. Über Verstehen und Erklären in den Neurowissenschaften“. Hierzu möchten wir Sie recht herzlich einladen.

Datum: Freitag, 31. Oktober 2014

Tagungsort: Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstraße 45, 53175 Bonn.

Vorträge:

Prof. Dr. Dieter Sturma, Universität Bonn, Forschungszentrum Jülich
Repräsentation und Selbstbewusstsein: Zur Sprache des Geistes.

Prof. Dr. Peter Janich, Universität Marburg
Über die Repräsentation des Selbstbewusstseins im Hirn.

PD Dr. Jan-Hendrik Heinrichs, Forschungszentrum Jülich
Sind mentale Repräsentationen wie theoretische Entitäten?

Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer, Universität Leipzig
Der Mythos taxonomischer Repräsentation. Zum inferentiellen Bedeutungsmoment als Verstehensbedingung von Metaphern.

PD Dr. Bert Heinrichs, Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften, Bonn
Repräsentation und Geltungsdifferenz.

Prof. Dr. Andreas Bartels, Universität Bonn
Der explanative Wert von Repräsentationen.

Prof. Dr. phil., Dr. phil. nat. Mathias Gutmann, Universität Karlsruhe
Gehirn und Modell.

Einführung:

Das Grundproblem der Philosophie des Geistes besteht in der Klärung der Frage, wie mentale und neurale Zustände zueinander in Beziehung gesetzt werden können. Unter dem Stichwort „Repräsentation“ lassen sich zahlreiche Modelle und Erklärungsversuche ausmachen, die sich als Antwort auf diese Frage verstehen.

In der jüngeren Vergangenheit haben Ansätze aus der Computational Neuroscience große Aufmerksamkeit erlangt, die sich mit der Simulation von Gehirnaktivitäten und mentalen Fähigkeiten in neuronalen Netzwerken befassen. Entsprechende Forschungen thematisieren eine Vielzahl mentaler Phänomene, die von rein sensorischen Erlebnissen bis zu komplexen emotionalen und kognitiven Prozessen reichen.

Wie sind die Erfolgsaussichten dieser Theorieoptionen in wissenschafts-, erkenntnis- und sprachtheoretischer Perspektive zu bewerten? Diese Problemstellung wird im Mittelpunkt der Tagung „Repräsentation, Modell und Metapher“ stehen. Vor allem zwei Themenbereiche sollen diskutiert werden. Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf der Analyse der philosophischen Voraussetzungen neurowissenschaftlicher Erklärungen von Selbstbewusstsein und Intentionalität. Der weitere Schwerpunkt betrifft das Verhältnis von Repräsentationen und dem wissenschaftlichen Gebrauch von Metaphern, sowie die Analyse der sprachlichen und epistemischen Bedingungen der verschiedenen Erklärungsmodelle. Dabei geht es nicht zuletzt um die Bewertung der Reichweite und Grenzen neurowissenschaftlicher Erklärungen.

 Programm (PDF, 3 MB)


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