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Nachwuchspreis für Tobias Schmitt

4. Dezember 2018

Tobias Schmitt vom PGI-9 hat für seine Masterarbeit „Low-dimensional Josephson junctions based on molecular beam epitaxy grown topological insulator thin films“ einen Friedrich-Wilhelm-Preis der RWTH Aachen erhalten. Mit dem mit 500 Euro dotierten Preis zeichnet die RWTH Aachen hervorragende wissenschaftliche Leistungen ihrer Absolventinnen und Absolventen aus. Die feierliche Preisverleihung fand am 30. November in der Aula 1 der RWTH Aachen statt.

Tobias Schmitt hatte im Rahmen seiner Masterarbeit supraleitende Elemente auf Basis von topologischen Isolatoren untersucht. Topologische Isolatoren sind neuartige Materialien die im Inneren isolierend sind, während die Oberfläche leitend ist. In Kombination mit Supraleitern ist vorausgesagt, dass sogenannte Majorana Zustände entstehen, die die Grundlage für einen fehlertoleranten Quantencomputer bilden. In seiner Masterarbeit wurden Strukturen aus Bismut-basierte topologischen Isolatoren und dem Supraleiter Niob in Form von Josephson-Kontakten hergestellt. Diese wurden anschließend bei tiefen Temperaturen vermessen. Die dabei entdeckten Signaturen können als Hinweis auf Majorana-Zustände gedeutet werden. Zusätzlich wurde die Technik des selektiven Wachstums von Nanostrukturen dieser Materialien optimiert, was die Konstruktion von komplizierten Netzwerken ermöglicht und unter anderem für die Skalierbarkeit im Ausblick auf Quantencomputer eine wichtige Rolle spielt.

Friedrich Wilhelm Preis Tobias SchmittProf. Dr. Ulrich Rüdiger, Rektor RWTH Aachen und Tobias Schmitt
Copyright: Schmitter Fotografie für RWTH Aachen


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