Gemeinsam die Corona-Krise bewältigen

Die Zahl der SARS-CoV-2-Infektionen steigt in Deutschland und weltweit von Tag zu Tag dramatisch. Dies stellt die Gesellschaft und jeden Einzelnen vor immense Herausforderungen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Forschungszentrum Jülich erforschen, ebenso wie viele andere Wissenschaftler in der Helmholtz-Gemeinschaft und weltweit das neuartige Corona-Virus.

Rein in die Welt!

Wissenstransfer ist in aller Munde. Auch in Jülich ist er ein wichtiger Baustein, um Wissen aus den Laboren in die Gesellschaft zu tragen und dort nutzbar zu machen. Der Austauschprozess hilft dabei, große gesellschaftliche Fragen zu beantworten. Zugleich sind damit neue Herausforderungen verbunden.

„Niemand darf allein gelassen werden“

Der Corona-Virus konfrontiert unsere Gesellschaft mit weitreichenden ethischen Konflikten. Zur Orientierung und als „Leitfaden“ für diese Herausforderungen hat der Deutsche Ethikrat unter dem Titel „Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise“ eine Ad-hoc-Empfehlung veröffentlicht. Die renommierte Hirnforscherin Prof. Katrin Amunts vom Jülicher Institut für Neurowissenschaften und Medizin ist stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrats und erläutert in einem Interview die zentralen Punkte der Empfehlung.

Der Weg zur transparenten KI

Im Schach, Poker und Go hat künstliche Intelligenz (KI) die Menschheit längst überflügelt. Doch auch die präzisesten KI-basierten Analysen haben einen Makel: Bis jetzt ist es für einen Menschen oft kaum nachvollziehbar, wie sie zustande kommen. In einem neuen Projekt arbeitet ein interdisziplinäres Team nun daran, mehr Licht in die „Black Box“ der KI zu bringen. Der Physiker und Neurowissenschaftler Moritz Helias koordiniert das Vorhaben.

„Rauschende“ Chips: Wie neuromorphe Hardware von Erkenntnissen aus der Hirnforschung profitieren kann

Neuromorphe Chips, die nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns konzipiert sind, bieten enormes Potenzial. Ein großer Knackpunkt: Bis heute ist eigentlich gar nicht klar, welche Mechanismen und Prinzipien es sind, die unser Gehirn so effizient machen. Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich ist es nun gelungen, gemeinsam mit Partnern im Human Brain Project einen bislang rätselhaften Aspekt der biologischen Informationsverarbeitung zu erhellen.

Blätterfunktion

Hightech-Werkstoff im Salzmantel

MAX-Phasen gelten als Material der Zukunft. Ein neues Verfahren von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich macht es nun erstmals möglich, die begehrte Werkstoffklasse im industriellen Maßstab herzustellen. Dabei setzen die Forscher auf einen so einfachen wie genialen Trick: Ein Mantel aus Salz schützt das Ausgangsmaterial.