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Gesundheitsvorsorge bei der Bildschirmarbeit

Der Computer hat sich in den letzten Jahren als oft unverzichtbares Arbeitsmittel durchgesetzt. Somit steigt auch im Forschungszentrum die Zahl der Mitarbeiter mit Bildschirmarbeitsplätzen. Um nachteilige Auswirkungen der Bildschirmarbeit auf die Gesundheit zu vermeiden, sollte man beachten, dass im Mittelpunkt des Arbeitsplatzes der Mensch und seine Arbeitsaufgabe stehen. Der Arbeitsplatz ist deshalb nach ergonomischen Gesichtspunkten zu gestalten. Der arbeitende Mensch wiederum sollte in Anpassung an die besonderen Anforderungen der Bildschirmtätigkeit korrigierbare Sehfehler ausgleichen.

Bei Beachtung dieser Prinzipien lassen sich gesundheitliche Beeinträchtigungen zum Beispiel des Seh- oder Bewegungsapparates bei der Bildschirmarbeit verhindern. Deshalb verpflichtet der Gesetzgeber den Arbeitgeber in der Bildschirmarbeitsplatzverordnung, seinen Mitarbeitern eine Untersuchung der Augen vor Beginn und während der Arbeit an Bildschirmgeräten zu ermöglichen.

Betriebsärztliche Vorsorgeuntersuchung (G 37)

Im Zentrum der G 37 steht eine ausführliche Untersuchung der Sehfähigkeit im Nah- und Fernbereich sowie im Bildschirmabstand am jeweiligen Arbeitsplatz, der vom Mitarbeiter vor der Untersuchung gemessen werden sollte. Die Erstuntersuchung sollte vor Beginn der Bildschirmarbeit erfolgen, regelmäßige Nachuntersuchungen finden bis zum 40. Lebensjahr alle 5 Jahre, ab dem 40. Lebensjahr alle 3 Jahre oder bei Beschwerden statt. Anmeldungen zur G 37-Untersuchung nehmen Frau Kall und Frau Montag im Geschäftszimmer des Betriebsärztlichen Dienstes (Tel. 5572) entgegen. Bitte füllen Sie den Befragungsbogen zur arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung nach G 37 aus und bringen ihn zur Untersuchung mit.

 Befragungsbogen zur Vorsorgeuntersuchung (PDF, 551 kB)

Bei Einschränkungen der Sehschärfe wird eine Untersuchung durch einen kassenärztlich tätigen Augenarzt empfohlen. Dieser verordnet zu Lasten der Krankenkassen eine neue Sehhilfe, die während der Arbeit getragen werden sollte und in der Regel auch für Bildschirmtätigkeiten gut geeignet ist. Wenn mit zunehmendem Lebensalter durch Elastizitätsverlust des Auges die Fähigkeit schwindet, verschiedene Entfernungen mit ein und derselben Korrektur gleich scharf einzustellen, wird eine sogenannte Mehrstärkenbrille erforderlich.

Bildschirmbrillen

Es kann dann der Fall eintreten, dass insbesondere bei älteren Mitarbeitern, bei komplexen Sehstörungen oder bei außergewöhnlichen Arbeitsplatzanforderungen sonst gut korrigierte Sehhilfen für die Bildschirmtätigkeit nicht ausreichen. In dieser Situation wird nach einer besonderen Beratung auf der Untersuchungsbescheinigung nach G 37 die Anschaffung einer Bildschirmbrille empfohlen. Die Anfertigung dieser Bildschirmbrille erfolgt durch den FZJ-Vertragsoptiker Fa. Schwahn entweder bei einem alle drei Wochen stattfindenden Termin im Betriebsärztlichen Dienst oder zu den Geschäftszeiten im Optikerladen. In beiden Fällen muss eine vollständig ausgefüllte und im Betriebsärztlichen Dienst gegengezeichnete Bestellanforderung bei der Brillenanpassung vorgelegt werden. Die Kosten für die spezielle Bildschirmarbeitsplatzbrille übernimmt der Arbeitgeber. Auskünfte zu den Optikerterminen und allen weiteren Fragen geben Herr Sieben (Tel. 5092), Frau Kall (Tel. 4308) und Frau Wissmann (Tel. 5242).

Ergonomische Beratung

Gesundheitliche Beschwerden lassen sich auch durch eine optimale Arbeitsplatzgestaltung vermeiden. Oft sind am vorhandenen Arrangement der Bestandteile des Bildschirmarbeitsplatzes nur kleine Korrekturen nötig, um eine deutliche Verbesserung zu erzielen. Die Betriebsärzte beraten Sie in ergonomischen Fragen - gegebenenfalls auch vor Ort in Zusammenarbeit mit der Abteilung S-A bei einer Arbeitsplatzbegehung.


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