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Institut für Neurowissenschaften und Medizin
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fMRT Kompatibles Kamera System

Die Möglichkeiten zum visuellen Monitoring von Probanden während funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) sind äusserst limitiert. Die meisten Kamerasysteme können in der MR Umgebung wegen integrierten Metallkomponenten nicht verwendet werden. Auf der anderen Seite ist es, z.B. bei der Verwendung von Paradigmen mit motorischen Aufgaben, bei der Untersuchung von beatmeten Patienten oder von Patienten mit Störungen des Bewegungsapparates (z.B. Parkinson, Tourette) besonders wichtig oder von speziellem Interesse, die Bewegungen der Probanden aufzuzeichnen, um sie so in die Analyse einfliessen zu lassen. So können willentliche oder nicht der willentlichen Kontrolle unterliegende Bewegungen (z.B. motorische Ticks bei der Tourette Störung) mit Hirnaktivierungen korreliert werden. Alternativ können Phasen hoher motorischer Aktivität von der Analyse ausgeschlossen werden.
In der fMRT Gruppe wurde eigens ein MR kompatibles Kamera System entwickelt und evaluiert (Neuner et al., 2007), welches die simultane Aufzeichung des Gesichts sowie des Körpers des Probanden ermöglicht. Hierzu werden zwei separate Kameras verwendet. Die MR Bildqualitaet wird nicht beeintraechtigt, wie etwa in einer Studie mit Patienten mit Tourette Störung gezeigt wurde. Hier erfolgte eine exakte Synchronisation mit dem motorischen Paradigma. Im Artikel werden elektronische und mechanische Details beschrieben, so dass eine Nachbildung des Systems einfach erfolgen kann.

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Ansprechpartner

Prof. Dr. N. Jon Shah (Teamleiter)

Prof. Dr. Irene Neuner




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