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Institut für Neurowissenschaften und Medizin
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Echtzeit fMRT & Neurofeedback

Unter dem Begriff "Biofeedback" werden eine Reihe von Methoden zusammengefasst, deren Ziel es ist, Probanden darin zu trainieren, genau solche körpereigenen Prozesse willentlich zu beeinflussen, die normalerweise keiner willentlichen Kontrolle unterliegen (z.B. Blutdruck, Herzschlag). Beim "Neurofeedback" erlernen die Teilnehmer, ihre eigene Hirnaktivierung zu modulieren. Neurofeedback fokussiert damit auf eine der interessantesten Fragen der kognitiven und klinischen Neurowissenschaften: Wie können Probanden Kontrolle über ihre eigene Hirnaktivierung erhalten und damit mentale und kognitive Prozesse beeinflussen? Im Speziellen wird dem Probanden beim Neurofeedback die eigene Hirnaktivierung bestimmter Hirnregionen visuell dargestellt. Über dieses direkt visuelle Feedback und positive Verstärkung erlernt der Proband in mehreren Sitzungen, eine bestehende Hinraktivierung willentlich zu erhöhen oder zu vermindern. Dank Neuentwicklung der Echtzeit fMRT und neuer, ultraschneller Auswertestrategien sind Neurowissenschaftler nun in der Lage, Probanden darin zu trainieren, ihre eigene Hirnaktivierung willentlich zu beeinflussen.

Die Techniken der Echtzeit fMRT werden von der fMRT Gruppe des INM4s derzeit in Studien mit gesunden Probanden eingesetzt. Letztlich werden die Ergebnisse aus dem Bereich des Neurofeedbacks neue Therapiemöglichkeiten eröffnen, beispielsweise für Patienten mit schwerwiegenden neuropsychiatrischen Erkrankungen wie Suchterkrankungen, Schizophrenie, Demenz oder Schlaganfall. So sollen Patienten in die Lage versetzt werden, willentlich umschrieben Hirnaktivierungen herauf- oder herabzuregulieren um bestimmte Symptome zu beeinflussen.

Echtzeit fMRT & Neurofeedback

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Ansprechpartner

Prof. Dr. N. Jon Shah (Teamleiter)


Dr. Jessica Rosenberg


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