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Forschen – Erkennen – Handeln

Jülicher Forscher sind Gutachter oder Autoren der Weltklimaberichte. Die Dokumente tragen den Stand des Wissens zusammen und liefern damit die Grundlagen für politisches Handeln. Damit kommt ihnen eine besondere Bedeutung zu.

Forschen und Erkennen sind die eine Seite der Medaille. Die andere ist das Handeln. So sehen sich Jülicher Wissenschaftler in der Pflicht, direkt mit Politikern und Verantwortlichen zu reden, sie zu informieren und sie so zum Handeln zu bringen. Dies geschieht in den Labors und während der Messkampagnen des Forschungszentrums sowie in direkten Gesprächen in Deutschland und auch weltweit.

Konkret führt das dann zum Beispiel dazu, dass in Bad Homburg endlich Busse fahren, die weniger Feinstaub und Stickoxide auspusten. In China konnte an einigen Industriestandorten die Belastung durch Luftschadstoffe mit Jülicher Messmethoden und intensiver Beratung der lokalen Akteure durch ein Jülicher Forscherteam deutlich vermindert werden. "Die größte Wirkung erzielt unsere Forschung, wenn wir Lösungen anbieten und diese dann sofort umgesetzt werden", betont Prof. Andreas Wahner. Die Forscher sind sich jedoch einig, dass es in komplexen Gefügen wie der Atmosphäre und der Politik meist nicht eine Lösung für alle Bedingungen gibt. "Neben den Emissionen spielen für die Politik ja auch wirtschaftliche Komponenten eine Rolle", gibt Prof. Astrid Kiendler-Scharr zu bedenken. Umso mehr freut sie sich, wenn sie auf Politiker und Journalisten trifft, die es aushalten, wenn ein wissenschaftlicher Zusammenhang nicht in zwei Sätzen zu erklären ist.

Weitere Informationen:

Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle mit Downloads der Zusammenfassung für Entscheidungsträger, der verabschiedeten Langversion, den Hauptaussagen und Kernbotschaften des Fünften Sachstandberichts

Internationale Website des IPCC


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