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Wie funktioniert PET?

Bei der Positronenemissions-Tomografie (PET) erzeugt eine schwach radioaktive Substanz - ein so genannter "Radiotracer" - das Signal. Dieser wird dem Patienten vor der Messung injiziert. Über die Blutbahn gelangen sie ins Hirn und reichern sich je nach Tracertyp an bestimmten Zellen an: Zuckermoleküle etwa dort, wo erhöhter Energiebedarf ist, Botenstoffe an den entsprechenden Rezeptoren.

Die Zerfallsprodukte der radioaktiven Substanz geben Auskunft über die untersuchten Prozesse: Beim spontanen Zerfall der radioaktiven Atome im Tracer entstehen Positronen. Treffen diese auf Elektronen, entsteht ein messbares Signal (zwei Gamma-Strahlen). Sie zeigen mit einer Auflösung von wenigen Millimetern, wo der Radiotracer in molekulare Prozesse involviert war.

So lassen sich Hirnaktivitäten und Stoffwechselvorgänge beobachten, aber auch Tumorgewebe oder oder Rezeptoren, die für die Kommunikation zwischen den Gehirnzellen sorgen.

Um solche Vorgänge im Gehirn zu untersuchen, müssen maßgeschneiderte Radiotracer verfügbar sein, die Jülicher Forscher im Institut für Nuklearchemie vorher entwickelt und getestet haben.


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