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Werkzeuge der Hirnforschung

Wie Teleskope den Blick in ferne Galaxien eröffnen und Mikroskope die Welt des Allerkleinsten sichtbar machen, so zeigen Geräte der Hirnforscher Aufbau und Funktionen des Gehirns. Dabei gibt es Verfahren, die das Innere des Denkorgans zeigen, ohne dass ein chirurgischer Eingriff oder eine Narkose nötig ist.

Gehirn aufgenommen mit MRT

Magnetresonanztomografie - MRT

Mit der Magnetresonanztomografie (MRT) untersuchen Forscher die Struktur des Gehirns. Die Technik unterscheidet verschiedene Gewebetypen und kann auch krankes von gesundem Gewebe abgrenzen. Eine Variante dieser Methode, die funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT), gibt Auskunft darüber, welche Regionen des Gehirns aktiv sind – etwa beim Sprechen, Sehen oder bei bestimmten Bewegungen.

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PET Image

Positronenemissionstomografie - PET

Die Positronenemissionstomografie (PET) macht den Stoffwechsel des Gehirns sichtbar. Forscher können so sehen, wo Pharmazeutika wirken, wohin Botenstoffe im Gehirn wandern, aber auch Tumorwachstum und krankhafte Ablagerungen im Gehirn verfolgen. Sie benutzen dafür spezielle, schwach radioaktive Kundschaftermoleküle, die sogenannten Radiotracer.

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9komma4

9,4-T-MR-PET: Ein starker Hybrid

In Jülich arbeiten Forscher mit einer Kombination der beiden Methoden, dem MR-PET. Damit können sie gleichzeitig Struktur und Funktion des Gehirns beobachten, also welche Regionen des Gehirns aktiv sind und was auf molekularer Ebene dort passiert. Diese moderne Kombi-Technik wird in Jülich mitentwickelt, ein weltweit einzigartiges Gerät hat hier seinen Standort: das "9komma4", ein MRT mit einem 9,4-Tesla starken Magneten, gekoppelt mit einem PET-Gerät.

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