Die Wissenschaftlerin inmitten von Paprikapflanzen im Gewächshaus am Forschungszentrum

PflanzenforschungDa ist mehr drin!

Sind alle Paprika gepflückt, bleibt für Blätter und Stängel nur der Komposthaufen. Das muss nicht sein, finden Forscherinnen und Forscher aus Jülich, Aachen und Bonn. Sie untersuchen, ob sich aus den ungenutzten Pflanzenresten wertvolle Stoffe für die Medizin, Kosmetik- und die Lebensmittelindustrie gewinnen lassen.

Sarah Genon vor einer weißen Tafel mit Begriffen zu Gendergerechtigkeit und Wissenschaft

HirnforschungJa, es ist wichtig

Ein internationales Team von Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftlern hat Belege geschlechtsspezifischer Verzerrung in ihrem Fachgebiet aufgearbeitet. Ihre Ergebnisse – zusammen mit Lösungsvorschlägen auf verschiedenen Ebenen – sind nun im European Journal of Neuroscience veröffentlicht worden. Führende Neurowissenschaftler unterstützen den Aufsatz und haben ihn unterzeichnet.

Radiogalaxie 3C31

SupercomputingNeue Himmelskarte veröffentlicht

Ein internationales Team von mehr als 200 Astronominnen und Astronomen aus 18 Ländern hat erste Karten einer Himmelsdurchmusterung von bisher unerreichter Empfindlichkeit mit dem Radioteleskop "Low Frequency Array" (LOFAR) veröffentlicht. Die Karte enthüllt Hunderttausende unbekannter Galaxien und wirft ein neues Licht auf Forschungsgebiete wie Schwarze Löcher, interstellare Magnetfelder und Galaxienhaufen.

Ausgetrockneter Boden

AtmosphärenforschungVor 40 Jahren: Erste Weltklimakonferenz

Es ist das Jahr 1979. Die Bundesrepublik wird 30 Jahre alt und Karl Carstens ihr fünfter Präsident. In Norddeutschland wütet Anfang Februar ein schwerer Schneesturm – bereits der zweite seit Jahresbeginn. Einzelnes Wetterextrem oder Klimawandel? Eine Frage, die auch die Wissenschaftler beschäftigte, die sich zeitgleich etwa 1000 Kilometer weiter südwestlich zur ersten Weltklimakonferenz in Genf trafen.

Prof. Ludger Blum neben der Brennstoffzelle

BrennstoffzelleRekord: Brennstoffzelle erreicht mehr als 11 Jahre Lebensdauer

Die 100.000 Stunden Lebensdauer hatten sie noch abgewartet, dann leiteten Wissenschaftler vom Forschungszentrum Jülich vor einigen Tagen schrittweise das Ende ihres Langzeitversuchs ein. Über zehneinhalb Jahre lang lieferte die Hochtemperatur-Brennstoffzelle während dieser Zeit Strom, so lange wie noch keine andere Hochtemperatur-Brennstoffzelle zuvor.

Eine Allee mit jeweils mit Autoverkehr auf jeweils zwei Spuren

AtmosphärenforschungStickoxid-Rechner des Forschungszentrums Jülich

Wissenschaftler des FZ Jülich haben einen Stickoxid-Rechner vorgestellt, mit dem man die Stickoxid-Belastung an jeder deutschen Messstelle im zeitlichen Verlauf ganz selbst herausfinden kann. Das Online-Tool ist frei zugänglich und nutzt die offiziellen Messwerte des Umweltbundesamts.

Prof. Astrid Kiendler-Scharr

Atmosphärenforschung„Stickoxide und Feinstaub sind heute das Hauptproblem“

Vor 40 Jahren gab es in Deutschland den ersten Smog-Alarm. Seither hat sich die Luftqualität stark verbessert. Welche Maßnahmen halfen und wie heute Emissionen aus dem Verkehr die Luft belasten, erläutert Prof. Astrid Kiendler-Scharr, Direktorin am Institut für Troposphärenforschung des Forschungszentrums Jülich, im Interview.

Dr. Mittermaier schaut im Lesesaal der Zentralbibliothek durch eine zusammengerollte Publikation.

Open AccessDeal mit Wissenschaftsverlag Wiley abgeschlossen

Seit knapp zwei Jahren verhandeln die deutschen Wissenschaftsorganisationen unter dem Dach des Projekts DEAL mit den großen Wissenschaftsverlagen Elsevier, Wiley und SpringerNature über bundesweite Lizenzverträge für das gesamte Portfolio elektronischer Zeitschriften (E-Journals). Nun wurde ein erster erfolgreicher Vertragsabschluss erreicht.