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Instrumente der Spitzenforschung

Den Wissenschaftlern des Forschungszentrums stehen moderne Werkzeuge und Großgeräte zur Verfügung. Manche von ihnen, wie etwa die Supercomputer oder die Instrumente der Neutronenstreuung, werden von Wissenschaftlerteams aus aller Welt genutzt - Jülicher Experten betreuen sie dabei.

Schematische Darstellung des PET-Zentrums

PET-Zentrum für die Hirnforschung

Auf dem Jülicher Campus entsteht ein neues PET-Zentrum für die Hirnforschung. Hier werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Struktur und Funktion des gesunden und des erkrankten menschlichen Gehirns erforschen und Diagnoseverfahren und Therapien für neurologische und psychiatrische Erkrankungen entwickeln. Dafür verwenden sie neuste bildgebende Verfahren und verwenden Methoden der Mikroanatomie, Zellbiologie, Genetik, Physik und Informatik.

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ESS

ESS-Kompetenzzentrum

Neutronenstreuung ermöglicht einzigartige Einblicke in die Materie für die Grundlagenforschung und anwendungsnahe Forschung. 2019 soll in Südschweden die weltweit stärkste Neutronenquelle in Betrieb gehen – die europäische Spallationsquelle ESS in Lund. Das Forschungszentrum Jülich wird mit dabei sein. Das ESS-Kompetenzzentrum koordiniert seit 2011 die Jülicher Beiträge zur Konzeption der Anlage und Messstationen.

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Forschen an den physikalischen Grenzen der Optik

Ernst Ruska-Centrum für Mikroskopie und Spektroskopie mit Elektronen

Mit dem Ernst Ruska-Centrum (ER-C) betreiben das Forschungszentrum Jülich und die RWTH Aachen unter dem Dach der Jülich Aachen Research Alliance (JARA) ein Kompetenzzentrum für atomar auflösende Elektronenmikroskopie und -spektroskopie auf international höchstem Niveau.

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Streumethodenexperiment

Jülich Centre for Neutron Science

Das JCNS entwickelt, baut und betreibt Instrumente an Spitzenquellen in Deutschland, Europa und weltweit für die internationale Forschergemeinschaft. Dazu gehören der Forschungsreaktor FRM II in Garching, der Hochflussreaktor des Institut Laue-Langevin in Grenoble, und die erste Spallationsquelle SNS in Oak Ridge, USA.

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9komma4

9komma4

Am Jülicher Institut für Neurowissenschaften und Medizin ist ein 9,4 Tesla Magnetresonanz-Tomograf (MRT) kombiniert mit einem Positronen-Emissions-Tomografen (PET) im Einsatz. Mit diesem Kombi-Gerät entwickeln Wissenschaftler neue Verfahren zur Diagnose und Therapie neurologischer Hirnerkrankungen. Das 20 Millionen Euro teure Gerät liefert Bilder des menschlichen Gehirns in nie gekannter Schärfe. Sein Magnetfeld hat eine einer Feldstärke von 9,4 Tesla - 190.000 Mal höher als das Magnetfeld der Erde.

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900-Mhz-NMR-Spektrometer

900-Mhz-NMR-Spektrometer

Der 900-Mhz-NMR-Spektrometer auf dem Jülicher Campus ermöglicht es Wissenschaftlern der Universität Düsseldorf und des Forschungszentrums, das Aussehen von Proteinen Atom für Atom analysieren und ihre Wirkweisen im Körper genauestens studieren: Manche Proteine spielen bei der Vermehrung von Viren eine Rolle oder stehen im Verdacht, direkt schädlich zu wirken, wie etwa das Alzheimer-Amyloid. Das Messgerät gehört zu den weltweit empfindlichsten seiner Art.

JUGENE

Supercomputer

Drei Supercomputer am Forschungszentrum Jülich stehen Wissenschaftlern für komplexe Rechenanwendungen unterschiedlicher Forschungsbereiche zur Verfügung: der Petaflop-Rechner JUGENE, der Supercomputer JUROPA sowie der Fusionsrechner HPC-FF.
JUGENE ist der erste Rechner Europas mit einer Rechenleistung von über einem Petaflop/s; er vollzieht rund eine Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde.
JUROPA und HPC-FF stehen der europäischen Wissenschaft als Ganzes bzw. der Fusionsforschung in Europa zur Verfügung.

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COSY - Beschleunigerhalle

COSY - Beschleuniger

COSY ist ein Kühlersynchrotron mit Speicherring für Protonen im Impulsbereich von 600 - 3700 MeV/c. Die Protonen der gewünschten Energie stehen sowohl für Experimente am umlaufenden Strahl als auch für Experimente am extrahierten Strahl zur Verfügung. Das Akronym steht für "COoler SYnchrotron", was soviel bedeutet wie Beschleuniger für "kalte" Teilchen. COSY besteht aus einer 180 Meter langen in sich geschlossenen Vakuumröhre. Ihre Form entspricht einem Ring, in den an zwei gegenüberliegenden Punkten jeweils 40 Meter lange Geraden eingefügt worden sind.

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Das 'Schweizer Taschenmesser' der Nanoelektronik

Nano-Spintronics-Cluster-Tool

Jülicher Wissenschaftler erforschen nanometerkleine Bauteile für eine zukunftsweisende und energiesparende Informationstechnologie mit Hilfe des weltweit einzigartigen "Nano-Spintronics-Cluster-Tools". Es wurde in Jülich entwickelt und geplant. In diesem Gerät können Nanobauteile im Ultrahochvakuum erzeugt, abgebildet und untersucht werden. Es hilft den Jülicher Forschern bei der Entwicklung von elektronischen Bauteilen, die das Prinzip der Spintronik nutzen – bei denen also die Eigenrotation – der "Spin" – von Elektronen zur Informationsverarbeitung verwendet wird.

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