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Kooperationen und Allianzen

Genau so, wie sich in den vergangenen Jahrzehnten globale Handelsströme etabliert haben, findet auch moderne Forschung in globalen Netzwerken statt. Das Forschungszentrum Jülich ist ein starker Knotenpunkt in diesem Netz.

Gemeinsam mit Partnern aus Hochschule, Wissenschaft und Industrie geht Jülich die zentralen Herausforderungen der Zukunft an. Jülicher Forscher arbeiten daher für eine nachhaltige Energieversorgung, die Schonung von Klima und Umwelt, eine gezielte Nutzung biologischer Prozesse für ein nachfossiles Zeitalter, eine leistungsfähige alternde Gesellschaft und die Weiterentwicklung von effizienten und energiesparenden Informationstechnologien.

Hochschulen

Besonders eng ist das Forschungszentrum Jülich mit den umliegenden Hochschulen Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln verbunden. Dies reicht von gemeinsamen Berufungen von Spitzenforschern bis hin zu Forschungsverbünden wie JARA oder das 2010 neu gegründete Bioeconomy Science Center. Zu dieser Zusammenarbeit gehört insbesondere auch die Ausbildung junger Wissenschaftler. Beispiele hierfür sind die "German Research School for Simulation Sciences", das Helmholtz-Kolleg "Biosoft" sowie zahlreiche Sommerschulen, die Studierenden aus aller Welt zu Gute kommen.

Das Spektrum der Zusammenarbeit mit Hochschulen reicht aber weit über den regionalen und nationalen Rahmen hinaus. Kooperationsverträge mit Universitäten in Europa, Amerika und Asien komplettieren den Gedanken der gemeinsamen Forschung und Nachwuchsförderung.

Forschungseinrichtungen

National ist das Forschungszentrum Jülich in die Helmholtz Gemeinschaft eingebettet. Dadurch ist Jülich in der Lage, nicht nur Lösungen für Einzelfragen anzubieten, sondern komplexe Fragestellungen gemeinsam mit den anderen Helmholtz-Zentren ganzheitlich zu bearbeiten, die für Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft relevant sind.

Zum anderen sind die Jülicher Teilchen-, Fusions- und Simulationsforscher an den wichtigsten nationalen und internationalen Projekten ihrer Sparte beteiligt. Arbeitsgruppen aus Jülich finden sich zum Beispiel am europäischen CERN, im internationalen Fusionsprojekt ITER, an einer der leistungsfähigsten Spallations-Neutronenquellen, der SNS im amerikanischen Oak Ridge National Laboratory (ORNL), am Forschungsreaktor in Garching bei München oder am Höchstflussreaktor des Instituts Laue Langevin (ILL) in Grenoble.
Zukünftig werden verstärkt gemeinsame Institute mit internationalem Ansatz wie das "Trilaterale Euregio Cluster" im Bereich der Fusionsforschung oder das "Joint Laboratory for Superconductivity and Bioelectronics" mit dem SIMIT der Chinesischen Akademie der Wissenschaften im Vordergrund stehen.

Ein Beispiel aus dem Bereich Simulationsforschung ist das europäische Projekt PRACE: Jülich übernimmt hier die Koordination, damit Europas Wissenschaftler flächendeckend Zugang zu Höchstleistungsrechnern erhalten und so in diesem rasant wachsenden Sektor in der Weltspitze konkurrenzfähig bleiben. Gemeinsame Projekte bearbeitet Jülich mit dem französische Commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives (CEA) in den Bereichen Energie, Klima, Information und Gehirn.

Industrie

Insbesondere bei der Fortentwicklung von Supercomputern und Halbleiterelementen für die Computerindustrie sowie bei den Bildgebenden Verfahren für medizinische Zwecke und bei Neuentwicklungen für umweltschonende Technologien zur Energiegewinnung geht das Forschungszentrum enge Kooperationen mit großen Konzernen ein.

Schnellere und leistungsfähigere Supercomputer entwickelt das Forschungszentrum Jülich beispielsweise gemeinsam mit IBM und Intel. Zukünftige Supercomputer werden bis zu einer Trillion Rechenoperationen pro Sekunde meistern. Gleichzeitig werden neue Wege mit der Halbleiterindustrie gesucht, damit zukünftige Generationen von Höchstleistungsrechnern wesentlich weniger Energie verbrauchen.

Mit dem Industriepartner Siemens arbeiten Jülicher Wissenschaftler unter anderem an neuen Bildgebenden Verfahren zur Hirndiagnostik. Im Energiesektor ist Siemens einer der Partner im Bereich der keramischen Werkstoffe. Von Jülicher Wissenschaftlern entwickelte keramische Schichten tragen dazu bei, dass die Turbinen in Kraftwerken und Flugzeugantrieben weniger Treibhausgase freisetzen und der Brennstoff effizienter genutzt wird. Jülicher Wissenschaftler sind darüber hinaus gefragte Ansprechpartner für die Industrie in punkto Brennstoffzellen für den Einsatz in Fahrzeugen oder Gebäuden.


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