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Solid-State NMR group

Festkörper-NMR-Spektroskopie

Leitung: Prof. Dr. Henrike Heise

Bild Abteilung Heise

Festkörper-NMR-Spektroskopie hat sich in jüngerer Zeit zu einer wichtigen Methode für die Strukturuntersuchung biologischer Makromoleküle entwickelt, die besonders dann zum Einsatz kommt, wenn Systeme untersucht werden sollen, die weder kristallin noch löslich sind, wie z.B. Membranproteine in Lipiddoppelschichten oder Proteinaggregate.

Die Abteilung „Biomolekulare Festkörper-NMR-Spektroskopie“ am ICS-6: Strukturbiochemie arbeitet daran, das Potential dieser Methode besser nutzbar zu machen. Eine der größten Herausforderungen ist dabei immer noch die inhärent niedrige Empfindlichkeit der NMR-Spektroskopie. 2014 wurde eines der weltweit ersten Hochfeld-DNP-Festkörper-NMR-Spektrometer (600 MHz Protonenfrequenz) im Biomolekularen NMR-Zentrum der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des Forschungszentrums Jülich installiert. DNP (Dynamic Nuclear Polarization) ist eine Methode zur Empfindlichkeitssteigerung, bei der das im Vergleich zu Protonen 660-fach stärkere magnetische Moment ungepaarter Elektronen ausgenutzt wird. Gerade der Einsatz in der Festkörper-NMR-Spektroskopie erweist sich als besonders vielversprechend.


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