Quantencomputing: Von der Forschung zur Anwendung

Forschende des Forschungszentrums Jülich treiben Quantencomputing voran, um die Brücke von der Grundlagenforschung zur Anwendung zu schlagen. Ziel ist es, Innovation zu beschleunigen und die digitale Souveränität in Deutschland und Europa zu stärken.

Viele reale Herausforderungen übersteigen die Möglichkeiten klassischer Computer. Quantencomputing eröffnet hier neue Ansätze, um komplexe Probleme zu lösen, etwa in den Bereichen Materialien und Chemie, Energie oder Transport.

Ein Diagramm mit farbigen Abschnitten, die verschiedene Phasen und Prozesse zeigen, darunter Entwicklung, Integration und Anwendung, verbunden durch Linien und Pfeile, mit mehreren kleinen Bildern von Geräten und Einrichtungen. (Mistral: Pixtral Large 2411, 2026-03-20)
Forschungszentrum Jülich

Am Forschungszentrum Jülich werden dafür verschiedene Kompetenzen zusammengeführt. Materialien- und Quantenforschung werden mit Hochleistungsrechnen und konkreten Anwendungen verknüpft. Dabei entstehen Systeme aus Hardware, Software und Algorithmen, die gemeinsam weiterentwickelt werden.

Ein zentraler Baustein ist die „JUelicher Nutzer-Infrastruktur für Quantencomputing“ JUNIQ. Sie bietet als weltweite erste Quantencomputing-Infrastruktur Nutzenden Zugang zu einer Vielzahl von Quantensystemen in unterschiedlichen Entwicklungsstufen.

So entsteht ein integrierter Ansatz aus Entwicklung, Integration und Anwendung mit einem frühzeitigen Zugang für Industrie, Start-ups und Forschung. Ziel ist es, ein starkes europäisches Quantenökosystem aufzubauen und technologische Führungspositionen langfristig zu sichern.

Weitere Informationen:

https://www.fz-juelich.de/de/forschung/unsere-forschung/information/quantentechnologie

https://www.fz-juelich.de/de/forschung/unsere-forschung/forschungsinfrastruktur/juniq

Kontakt

Dr. Jan Timper

Leitung PGI Science Office

  • Peter Grünberg Institut (PGI)
Gebäude 02.6 /
Raum 4027
+49 2461/61-85482
E-Mail

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Letzte Änderung: 31.03.2026