Forschende des Forschungszentrums Jülich treiben Quantencomputing voran, um die Brücke von der Grundlagenforschung zur Anwendung zu schlagen. Ziel ist es, Innovation zu beschleunigen und die digitale Souveränität in Deutschland und Europa zu stärken.
Spitzenforschung trifft Praxis
Dieses Thema ist Teil der Präsentation des Forschungszentrums Jülich auf der HANNOVER MESSE 2026. Allgemeine Informationen zum Messeauftritt, zu den präsentierten Projekten und zum Stand des Forschungszentrums Jülich finden Sie auf der zentralen Landingpage zur Messe.
Viele reale Herausforderungen übersteigen die Möglichkeiten klassischer Computer. Quantencomputing eröffnet hier neue Ansätze, um komplexe Probleme zu lösen, etwa in den Bereichen Materialien und Chemie, Energie oder Transport.
Copyright: — Forschungszentrum Jülich
Am Forschungszentrum Jülich werden dafür verschiedene Kompetenzen zusammengeführt. Materialien- und Quantenforschung werden mit Hochleistungsrechnen und konkreten Anwendungen verknüpft. Dabei entstehen Systeme aus Hardware, Software und Algorithmen, die gemeinsam weiterentwickelt werden.
Ein zentraler Baustein ist die „JUelicher Nutzer-Infrastruktur für Quantencomputing“ JUNIQ. Sie bietet als weltweite erste Quantencomputing-Infrastruktur Nutzenden Zugang zu einer Vielzahl von Quantensystemen in unterschiedlichen Entwicklungsstufen.
So entsteht ein integrierter Ansatz aus Entwicklung, Integration und Anwendung mit einem frühzeitigen Zugang für Industrie, Start-ups und Forschung. Ziel ist es, ein starkes europäisches Quantenökosystem aufzubauen und technologische Führungspositionen langfristig zu sichern.