Rechenzeitvergabe: Wie man Zugang zu Jülichs Supercomputern erhält
Rechenzeitvergabe: Wie man Zugang zu Jülichs Supercomputern erhält
Rechenzeit auf Supercomputern ist eine endliche und wertvolle Ressource. Für die Supercomputer am Forschungszentrum Jülich wird sie deshalb nach klaren Kriterien vergeben: fair, transparent und auf Grundlage technischer Eignung sowie wissenschaftlicher Exzellenz. So erhalten Forschende und Industrie Zugang zu einigen der leistungsfähigsten Systeme weltweit.
Spitzenforschung trifft Praxis
Dieses Thema ist Teil der Präsentation des Forschungszentrums Jülich auf der HANNOVER MESSE 2026. Allgemeine Informationen zum Messeauftritt, zu den präsentierten Projekten und zum Stand des Forschungszentrums Jülich finden Sie auf der zentralen Landingpage zur Messe.
Die Supercomputer werden öffentlich finanziert und stehen für wissenschaftliche und industrielle Nutzung zur Verfügung. Gleichzeitig ist Rechenzeit eine endliche und wertvolle Ressource, die fair und effizient verteilt werden muss. Am Jülich Supercomputing Centre gibt es deshalb ein Verfahren zur Vergabe von Rechenzeit, das auf Transparenz, technischer Umsetzbarkeit und wissenschaftlicher Exzellenz basiert.
Darstellung der Rechenzeitvergabe.Copyright: JSC
Nutzende aus Wissenschaft und Industrie reichen Anträge ein, um Rechenzeit auf einem der Supercomputer zu erhalten. Alle Anträge werden in zwei Schritten bewertet: technisch im Hinblick auf ihre Eignung und wissenschaftlich im Hinblick auf ihre Exzellenz. Die wissenschaftliche Begutachtung erfolgt durch unabhängige Expert:innen im Peer Review. Die ausgewählten Projekte erhalten anschließend Zugang zum Supercomputer.
Die Supercomputer in Jülich werden durch Mittel der EU, des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert. Wissenschaftler:innen können sie kostenlos nutzen. Nutzende außerhalb der Forschungsgemeinschaft zahlen lediglich die mit ihrer Nutzung verbundenen Betriebskosten, etwa für Strom und Kühlung.