Aktivitäten des IEK-1 im vom BMWK geförderten Projekt MemKoWI

Unser Ziel im Rahmen des Projekts "MemKoWI" ist es, die Membrantechnologie für eine großtechnische Anwendung in einem industriellen Kontext bereit zu stellen. Konkret werden wir keramische Membranen für die Abtrennung von Kohlendioxid (CO2) und Wasserstoff (H2) vor Ort aus industriellen Gasströmen, wie z. B. Rauchgas aus der Zementherstellung und Ofengas in der Stahlindustrie, entwickeln. Diese werden in speziellen Edelstahlgehäusen assembliert, die eine größere Membranfläche beinhalten können.

Die Abtrennung von CO2 ist in der Regel nur aufgrund von Affinitätsunterschieden (Adsorption) mit dem Membranmaterial möglich, was durch den Einsatz eines hybriden Kohlenstoff-Siliziumdioxid-Materials oder möglicherweise eines mikroporösen Kohlenstoffs erreicht werden kann. Für die Abtrennung von H2 sollte die Membran wie ein Molekularsieb funktionieren, d. h. einen Poren-/Kanaldurchmesser von 0,3-0,4 nm haben, der mit der Größe des Gasmoleküls vergleichbar ist. Die vorgeschlagene Lösung, um dies zu erreichen, beinhaltet die Herstellung einer Membran auf der Basis von Graphen, das eine ähnliche gestapelte Laminatstruktur von Kohlenstoffschichten wie natürlicher Graphit aufweist. Darüber hinaus sollen auch andere Kohlenstoffstrukturen untersucht werden. Das Projekt unter Koordination von herion, wird mit verschiedenen industriellen Partnern durchgeführt.

Näheres hierzu kann unter folgendem Link nachgelesen werden: https://blogs.helmholtz.de/research-field-information/2023/03/15/membranen-fuer-eine-klimaneutrale-industrie/

Dieses Projekt wird vom BMWK unter dem Förderkennzeichen 03EE5115B gefördert.

Aktivitäten des IEK-1 im vom BMWK geförderten Projekt MemKoWi
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Letzte Änderung: 22.08.2023