Grundlangenverständnis elektrochemischer Phänomene, maßgeschneiderte Materialien und Diagnoseverfahren sowie modellbasierte Evaluierungen und Optimierungen von Energiespeichern und -wandlern der nächsten Generation

Materialien und Technologien für die Energiewende

Der Übergang zu nachhaltigen und hocheffizienten Technologien der Energieumwandlung und -speicherung, wie z.B. Brennstoffzellen, Elektrolysezellen (für Wasser oder CO2) und Batterien, ist von höchster Priorität für die globale Gemeinschaft. Die erfolgreiche Gestaltung dieses Übergangs hängt von funktional-optimierten, umweltverträglichen und finanziell tragbaren Materialien ab.  Mit der Fokussiering auf Theorie und computergestützte Modellierung von Energiematerialien leistet das IEK-13 essentielle Beiträge zum Grundlagenverständnis elektrochemischer Phänomene, zur Entwicklung und Charakterisierung maßgeschneiderter Materiallösungen, und zur Erprobung und Optimierung zukunftsfähiger Energietechnologien. Für die Erreichung dieser Ziele kommt ein breitgefächertes Methodenspektrum zum Einsatz, welches sich von quantenmechanischen Simulationen hin zu physikalisch-mathematischen Kontinuumsansätzen erstreckt. Dadurch können wir Struktur und Ladungstransfer an Grenzschichten und Transportprozesse in Multiphasen-Kompositmaterialien mit größtmöglicher räumlicher und zeitlicher Auflösung beschreiben, lokale  Reaktionsbedingungen und –mechanismen aufdecken und Relationen zu effektiven Eigenschaften und zur Performanz auf Zell- und Bauteilebene herstellen. Unser Forschungsprogramm bietet vielseitige Schnittstellen für die Modellevaluierung durch Vergleich mit Experimenten, den Wissenstransfer zu Materialdesign und -entwicklung, und die Erprobung und Analyse innovativer Materialien, Komponenten und Zellen unter realen Betriebsbedingungen. Komplementär entwickeln wir eine Plattform für Materialdesign unter Einsatz von Methoden der künstlichen Intelligenz.

Forschungsthemen