Suche

zur Hauptseite

Institut für Energie- und Klimaforschung

Navigation und Service


Prüfung von Hochtemperatur-Schutzschichten

Prüfung von Hochtemperatur-Schutzschichten

Die Korrosionsstabilität der porösen Wärmedämmschichten gegenüber dem Angriff durch Schlacken aus Kalzium-Magnesium-Aluminium-reichen Silikaten (Ca-Mg-Al-Si Oxide oder auch „CMAS“) ist ein Aspekt, der für die Anwendung bei immer höheren Temperaturen an Bedeutung gewinnt. Diese Silikate finden sich als Staub in der Luft, oder können durch Abrieb auch im Heißgaspfad entstehen. Auf der Oberfläche der Turbinenteile deponiert, schmelzen sie bei den hohen Temperaturen auf und sind in der Lage die offenporigen Strukturen zu infiltrieren. Beim Wiedererstarren reduzieren sie die Dehnungstoleranz der Schutzschichten und verursachen so erheblichen Schaden. Neben den Pyrochloren mit Seltenerd-Anteilen zeigen auch die Aluminate eine höhere Widerstandsfähigkeit im Vergleich mit dem YSZ.

WDS: Prüfung von Hochtemperatur-Schutzschichten

Prüfung von Wärmedämmschichten unter realistischen Temperaturbedingungen mit simultaner Deposition von CMAS (links). Querschnittsaufnahmen der typischen, offenporigen Mikrostruktur einer APS Wärmedämmschicht, die teilweise durch schmelzflüssiges CMAS infiltriert wurde (rechts).

Um schnellere Entwicklungszyklen zu ermöglichen, werden Wirksamkeit und Lebensdauer der neuen Wärmedämmschichtsysteme in realitätsnahen Test bei relevanten Temperaturen geprüft.


Servicemenü

Homepage