Suche

zur Hauptseite

Institut für Energie- und Klimaforschung

Navigation und Service


Solarfolienproduktion auf der Rolle

- Energie für das Internet der Dinge -

Flexible Solarzellen haben ein großes Potential, die solare Stromerzeugung auf neue Anwendungsbereiche auszuweiten und Strom zu geringen Kosten dort zu produzieren, wo er benötigt wird. Sie eröffnen Möglichkeiten, neue Anwendungsfelder wie die Versorgung von autarken Kleinsystemen (Internet der Dinge) und Elektromobilität zu erschließen und langfristig in Konkurrenz mit etablierten Technologien zu treten. Um Produktionskapazitäten zu erschließen, sollen im Rahmen dieses Vorhabens Rolle-zu-Rolle Herstellungsprozesse sowie skalierbare Solarzellenmodule entwickelt werden.

Im Rahmen des Projektes forscht das IEK-5 an organischen Solarzellen mit neuen Akzeptormolekülen. Statt den üblicherweise verwendeten, aber nur schwach absorbierenden, Fullerenen verwenden wir alternative stark absorbierende Akzeptormoleküle. Im Bereich der Messtechnik fokussiert sich die Arbeitsgruppe auf die Weiterentwicklung von zeit- und frequenzaufgelösten Messverfahren (transiente Photospannung, bzw. Photoströme, sowie Admittanz/Impedanz-basierte Messverfahren) mithilfe von detaillierten elektrooptischen Simulationen.

Die Zellen werden auf Glassubstraten mittels spin-coating hergestellt. Ziel ist es nicht-chlorierte Lösungsmittel, bzw. Gemische zu verwenden, sowie die Prozesszeiten und Temperaturen, welche durch die zukünftige Verarbeitung auf externen, adaptierten Produktionsanlagen eingeschränkt sind, zu berücksichtigen.

Projektpartner:

  • Forschungszentrum Jülich (IEK5-Photovoltaik)
  • Enerthing GmbH, Leverkusen
  • ZOEK Zentrum für Organische Elektronik Köln gGmbH

Dieses Projekt wird durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.


Servicemenü

Homepage