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AutoDrive

„Hochzuverlässige Elektroniksysteme und Architekturen für das autonome und elektrische Fahren (AutoDrive)"

Autonomes Fahren gilt als Paradigmenwechsel, das für zukünftige Multi-Milliarden Märkte Geschäftsmöglichkeiten in der Wertschöpfungskette in der Automobil- und Halbleiterindustrie die Türen öffnet. Heutzutage sind die menschlichen Fahrfähigkeiten auch die meist fortgeschrittene Fahrzeugautomatisierungstechnologie noch immer überlegen - besonders beim Zusammenhangsbewusstsein in allen Situationen. Das Ziel von AutoDrive ist die Entwicklung von fehlererkennenden (fail-aware), versagenssicheren (fail-safe) und fehlertoleranten (fail-operational) elektrischen und elektronischen Komponenten, Architekturen sowie der zugehörigen integrierten Software, um hoch- und vollautomatisiertes Fahren zu ermöglichen. Die Ergebnisse von 'AutoDrive' werden an eine sichere und effizientere Mobilität beitragen. Es erhöht die Akzeptanz bei den Endnutzer und das Fahrkomfort durch Unterstützung des Fahrers in allen Situationen. Beide zusammen wird die Zahl der Fahrunfälle verringern. 'Autodrive' trägt bei an Europas Vision Null und an einer verbesserten Effizienz.
Zur Erreichung der ambitionierten Herausforderungen von 'AutoDrive' ist eine Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen der Entwurfs- und Supply-Chain erforderlich. Auf europäischer Ebene arbeiten in das ECSEL-JU Projekt 'AutoDrive' 58 Partner auf allen beteiligten Ebenen der Wertschöpfungskette zusammen. Die Gesamtfördersumme beträgt 43 MioEuro. Weitere Informationen über das Projekt, die Fortschritte und Ergebnisse können auf die offizielle Webseite gefunden werden.
Das Forschungszentrum Jülich (IEK-9) wird, zur Optimierung der Steuerungsalgorithmen für die elektronischen Systeme, an Li-Ionen-Batterien Alterungsuntersuchungen durchführen, deren Ergebnisse für die Erstellung und Validierung von Alterungsmodelle eingesetzt werden.
Das Forschungszentrum Jülich (IEK-9) beteiligt sich an der Lieferkette und Arbeitspakete, die sich mit der Entwicklung von fortgeschrittenen Antriebssträngen für zukünftige elektrische Fahrzeugen befassen. Eine wichtige Aufgabe für JÜLICH ist insbesondere die experimentelle Untersuchung der kalendarischen und zyklischen Alterung von Li-Ionenbatterien. Die Alterung von Li-Ionenbatterien wird in Abhängigkeit der Umgebungs- und innere Temperaturen untersucht. Die experimentellen Daten werden mit zu entwickelnden anspruchsvollen Batteriemodellen verglichen. Die physikalisch und elektrochemisch basierten Modelle, die die Degradation der Batterien beschreibt werden entwickelt. Diese beinhalten Kapazitätsverlust und Leistungsabfall als Funktion der Betriebsbedingungen und Kalenderzeiten. Die Modelle werden validiert an Hand experimentellen Daten, die von 'AutoDrive' Partnern, wie VDL (Niederlande) zur Verfügung gestellt werden. Die Alterungsmodelle werden als Startpunkt für 'reduced order models' verwendet, die von anderen Partnern auf geeignete Hardwareplattformen implementiert werden. Das IEK-9 wird im Rahmen AutoDrive eng zusammenarbeiten mit der Technische Universität Eindhoven (TU/e), der VDL Gruppe und Heliox.


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