Institut für nachhaltige Wasserstoffwirtschaft (INW)

Das INW bündelt die wissenschaftlichen Aktivitäten im H2-Innovationszentrum des Helmholtz-Wasserstoffclusters HC-H2, in dem das Forschungszentrum Jülich seine breite Wasserstoff-Expertise einbringt und sich mit Partnern vernetzt. Im Fokus der Forschung stehen Technologien zur chemischen Wasserstoffspeicherung mit flüssigen oder leicht verflüssigbaren Wasserstoffträgern, die sich ähnlich wie konventionelle, fossile Brennstoffe handhaben lassen. So lässt sich Wasserstoff beispielsweise chemisch in Form von Methanol oder anderen Alkoholen sowie Ammoniak speichern.

Ein weiterer Schwerpunkt wird die Optimierung und Skalierung der LOHC-Technologie sein. Dabei wird Wasserstoff an organische Trägerflüssigkeiten gebunden. Diese lassen sich etwa mit Tankschiffen oder Tanklastern transportieren und in Tanklagern speichern. Die bestehende Infrastruktur für flüssige Kraftstoffe kann so weiter genutzt werden.

Die Forschung am INW wird in mindestens vier Forschungsbereichen erfolgen, die von der Nano-, über die Meso- und Reaktor- bis hin zur Systemskala reichen. Die vorgeschlagene Struktur ist darin begründet, dass die betreffenden Materialien, Apparate und Prozesse auf sehr unterschiedlichen Längen- und Zeitskalen erforscht und weiterentwickelt werden müssen. Diese reichen von extrem schnellen Prozessen, etwa auf katalytischen Grenzflächen, bis hin zu Fragen der Systemstabilität eines Anlagenverbundes, die es über Jahre hinweg sicherzustellen gilt.

Geschäftsführender Direktor

  • Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK)
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Letzte Änderung: 13.06.2022