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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Klimawirksamkeit von Ruß

erschienen am 15.01.2013

Unter der Führung von T. Bond, S. Doherty, D. Fahey und P. Forster ist ein umfangreicher Review zum Forschungsstand über die Klimawirksamkeit von Rußpartikeln entstanden, der heute im Journal of Geophysical Research veröffentlicht wurde. Dr. Martin Schultz von der IEK-8 Arbeitsgruppe Globale Modellierung wirkte als Koautor an diesem Bericht mit und verfasste einen Abschnitt zur Quantifizierung der Rußemissionen aus Wald- und Savannenfeuern.

Der Bericht kommt nach ausführlicher Analyse der vorhandenen Daten und Modellrechnungen zu dem Ergebnis, dass der Einfluss von Ruß auf das Klimasystem etwa doppelt so groß ist wie bisher angenommen. Damit nimmt Ruß nach Kohlendioxid gegenwärtig die zweitwichtigste Rolle für die globale Erwärmung ein. Luftreinhaltemaßnahmen, welche zum einen Dieselmotoren betreffen, zum anderen aber auch die Verbrennung von Holz und Kohle in Entwicklungsländern, könnten relativ schnell sowohl zu einer Verbesserung der Luftqualität in diesen Regionen führen als auch zu einer Verlangsamung der globalen Erwärmung.

2013-01-15

Abschätzung des global gemittelten Klimaeffekts („Forcing“) von Ruß aus verschiedenen Emissionsquellen. Neben dem direkten Einfluss von Ruß auf die sichtbare Sonneneinstrahlung und die infrarote Erdabstrahlung bewirken auch indirekte Effekte durch die Beeinflussung von Wolken oder der Reflektion des Sonnenlichtes an Schnee und Eis einen zusätzlichen Treibhauseffekt.

Weitere Informationen:

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Pressemitteilung (englisch)

 


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