EPIQ steht für „Entwicklungspartnerschaft Ionenfallen-Quantencomputer in NRW“. Das Jülich Supercomputing Centre und das Siegener Start-up eleQtron entwickeln gemeinsam JION – kurz für „Jülich trapped ION“. Das System verbindet Quantencomputing mit klassischem Hochleistungsrechnen.
JION arbeitet auf Ionenfallen-Basis: Seine Qubits bestehen aus einzelnen Ionen, die durch elektromagnetische Felder im Vakuum festgehalten und wie an einer Perlenkette aufgereiht werden. Eine an der Universität Siegen entwickelte Mikrowellentechnologie dient dazu, die Ionen zu kontrollieren.
EPIQ soll neue Möglichkeiten für Optimierung, Naturwissenschaften, Medizin, Materialforschung und Künstliche Intelligenz eröffnen. Über die Jülicher Nutzerinfrastruktur JUNIQ wird JION für Wissenschaft und Industrie zugänglich. Die Einweihung markierte einen weiteren Schritt auf diesem Weg.
Einweihung des JION-Quantencomputers
Quantencomputer JION in Jülich feierlich in Betrieb genommen
Das Forschungszentrum Jülich und das Siegener Start-up eleQtron haben JION eingeweiht. Der in Nordrhein-Westfalen entwickelte Quantencomputer soll künftig über die Nutzer-Infrastruktur JUNIQ Forschung und Industrie offenstehen und hybride Berechnungen mit den Jülicher Supercomputern ermöglichen. Ministerpräsident Hendrik Wüst MdL und Wissenschaftsministerin Ina Brandes MdL würdigten JION als technologischen Meilenstein.
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