Erstes Partnertreffen Fertigungsnetzwerk SOEC Stacks Rheinisches Revier

In Jülich fand das erste Partnertreffen für den Zusammenschluss von vier regionaler Unternehmen zu einem Fertigungsnetzwerk für Hochtemperatur Elektrolyse Stacks (SOEC) statt.

Erstes Partnertreffen Fertigungsnetzwerk SOEC Stacks Rheinisches Revier
Gruppenbild aus dem 1. Partnertreffen. Teilnehmer von links nach rechts: Dr. Can R. Samsun (IET-1), Prof. Ghaleb Natour (ITE), Dr. Ino Rass (Fa. Euromat), Dr. Klaus Lucka, Sabine Lucka (beide Fa. AIXcellSYS), Prof. Rüdiger Eichel (IET-1), Nikolaos Margaritis (ITE), Dr. Dieter Nikolay (Fa. WZR-ceramic), Bianca Baumgardt (I), Dr. Anne Vollmers (ITE), Max Hannot (Fa. Schiffer Vakuumtechnik)
Dr. Ute Schellhaas (UE), Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum Jülich forscht seit mehr als 30 Jahren an der Hochtemperatur-Festoxid-Zellen -Technologie. Im Rahmen dessen sind mehrere Stack-Designs für die sog. Solid Oxide Cell (SOC) entwickelt worden. Ein Design, das H20-Design, ist besonders für größere stationäre Anwendungen geeignet. Darüber hinaus haben in den letzten Jahren die Anfragen für solche Stacks zugenommen, was die Kapazitäten der Fertigung in den Laboren und Werkstätten des ITE übersteigt. Fünf Partner aus der Region, darunter das Forschungszentrum, haben sich zusammengeschlossen, um die Technologie aufzugreifen und sie im Verbund und in Kleinserie zu produzieren.

Die Partner sind:

  • Fa. Schiffer Vakuumtechnik (Jülich), Maschinelle Fertigung und Montage, Koordinator
  • Fa. Euromat (Baesweiler), Beschichtungstechnik
  • Fa. WZR-Ceramics (Rheinbach), Siebdruck und Glaskeramischer Gründichtungen
  • Fa. AixCellSys (Herzogenrath), Stack Inbetriebnahme
  • Forschungszentrum Jülich

Im ersten Partnertreffen haben alle ihr „Commitment“ zum Ausdruck gebracht. Nun geht es darum das Wissen, aus dem Campus in die Unternehmen der Region zu transferieren und aktiv zur Wasserstoffzukunft der Modellregion Rheinisches Revier beitragen. Die Partner sind kleine und mittlere familliengeführte Unternehmen, die mit der Initiative zur ihrer nachhaltigen Transformation mitwirken. Dabei wird Wissen über neue Materialien, Verfahren und Prozesse aufgebaut und Fachkräfte werden gestärkt. Als Nächstes werden die rechtlichen Rahmenbedingungen ausgearbeitet. Das Ziel ist, Anfang des nächsten Jahres die ersten Stacks zu fertigen.

Das Fertigungsnetzwerk beabsichtigt betriebsbereite Elektrolyse-Stacks im Jülicher H20-Design mit jeweils 20 Ebenen zu produzieren.

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Letzte Änderung: 04.12.2025