Wenn Wellen Satelliten beeinflussen

Schwerewellen in der Atmosphäre können weitreichende Folgen haben: Sie verändern in großen Höhen Winde, Temperaturen und Dichte. Dadurch können sie Störungen in Thermosphäre und Ionosphäre auslösen – mit Folgen für Satellitenbahnen sowie Funk- und Navigationssignale. Diese Wellen stehen im Mittelpunkt der CubeSat-Mission AtmOCube, die die US-Raumfahrtbehörde NASA für ihr H-FORT-Programm ausgewählt hat. Das Forschungszentrum Jülich ist zusammen mit der Bergischen Universität Wuppertal und Partnern in den USA beteiligt.

AtmOCube steht beispielhaft für das Zusammenspiel von Wissenschaft und Technologie am Forschungszentrum Jülich: Wissenschaftler:innen und Ingenieur:innen des Institute of Climate and Energy Systems – Stratosphäre (ICE-4) und des ITE bringen ihre jeweiligen Expertisen in die wissenschaftlichen Anforderungen und Messkonzepte ein und realisieren gemeinsam die Entwicklung, den Aufbau und die Qualifikation der dafür erforderlichen Hardware.

Weitere Hintergrundinformationen zu Spatial-Heterodyne-Interferometern (SHI) auf kleinen Satelliteninstrumenten sowie zur Sensorelektronik für langfristige Kleinsatellitenmissionen finden Sie unter: https://www.fz-juelich.de/de/ite/forschung/forschungsbereiche/erde_umwelt/esat-shi.

Vollständige Pressemeldung des FZJ.

Letzte Änderung: 19.01.2026