Katalytische Grenzflächen
Prof. Hans-Georg Steinrück
Das Institute for a sustainable Hydrogen Economy (IHE) des Forschungszentrums Jülich bildet den Kern des Helmholtz-Clusters für nachhaltige und infrastrukturkompatible Wasserstoffwirtschaft (HC-H2), eines der größten Strukturwandelprojekte Deutschlands. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und das Land NRW fördern das IHE mit rund einer Milliarde Euro mit einer Laufzeit bis 2038. Darin inbegriffen sind die Mittel für die Demonstrationsvorhaben des HC-H2, die das BMFTR zur Verfügung stellt.
Im IHE findet Grundlagenforschung zum Thema Speicherung, Lagerung und den Transport von Wasserstoff statt. Im Fokus stehen Technologien zur chemischen Wasserstoffspeicherung mit flüssigen oder leicht verflüssigbaren Wasserstoffträgern, die sich ähnlich wie konventionelle, fossile Brennstoffe handhaben lassen. Ziel ist es, die Grundlagenforschung mit Hilfe der Partner aus Forschung, Hochschulen, Industrie und Wirtschaft in die Anwendung zu bringen. Wir arbeiten darauf hin, neue Arbeitsplätze zu schaffen, indem sich Firmen im Rheinischen Revier ansiedeln, Start-Ups oder Ausgründungen entstehen und mit uns an dem großen Ziel arbeiten, Wasserstoff zu einem großen Energieträger der Zukunft zu machen.
Forschungszentrums-Vorstandsmitglied Prof. Peter Jansens spricht im Interview über die Rolle von Wasserstoff-Technologien als Pfeiler der Brücke in Richtung des Energiesystems der Zukunft. Interview

Mit dem IHE ergänzen wir in Jülich unser exzellentes Portfolio an Wasserstoffforschung um für die Energiewirtschaft der Zukunft so wichtige Themen Lagerung, Speicherung und Transport.
