PET

PET

Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist ein einzigartiges Verfahren zur quantitativen in vivo Bildgebung von normalen und krankhaft veränderten metabolischen Prozessen.

Eine ständige Herausforderung ist dabei die fortdauernde Verbesserung der physikalischen, technologischen und methodischen Voraussetzungen. Primäres Ziel ist eine Optimierung der Bildqualität. Um dies zu erreichen, werden innovative Rekonstruktionsprogramme und Verfahren zur Korrektur von zahlreichen die Quantifizierungsgenauigkeit beeinflussenden Faktoren entwickelt. Des Weiteren wird an Analysemethoden zur effizenten und nutzerfreundlichen Extraktion diagnostisch relevanter Parameter gearbeitet.

Während PET das empfindlichste Werkzeug für die metabolische in vivo Bildgebung darstellt, liefert die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) anatomische Bilder mit einer unerreichten Detailgenauigkeit als auch weitere die PET ergänzende funktionelle Informationen. Mit den in unserem Institut installierten Kombinationsgeräten 3TMR-PET und 9,4TMR-PET eröffnen sich neue, bisher nicht realisierbare Möglichkeiten zur gleichzeitigen und ergänzenden Bildgebung mit MRT und PET. Auch hier müssen zahlreiche physikalische und methodische Herausforderungen bewältigt werden. Hierzu gehört die Auseinandersetzung mit einer neuen PET-Detektortechnologie, die Entwicklung von Methoden zur Schwächungs-, Streustrahlungs- und Bewegungskorrektur, die der MR-PET Umgebung optimal angepasst sind.

Die Kombinationsgeräte gestatten die gleichzeitige Analyse von neuronalen Netzwerken mit fMRT und von metabolischen Vorgängen mit PET. Des Weiteren ermöglicht MR-PET die Validierung von MR-gestützten Messungen von biochemischen und physiologischen Funktionen mithilfe der PET.

FORSCHUNGSGRUPPE

TECHNISCHE ASPEKTE DER POSITRONEN EMISSIONSTOMOGRAPHIE

Ein PET-Gerät besteht im Allgemeinen aus einem Detektor-Ring von z.B. 60 cm Durchmesser und 20 cm Länge , in den der Patient hineingelegt wird. Bei einer Hirnuntersuchung. wird der Patient so mit der Patientenliege im Scanner positioniert, dass das gesamte Hirn im Gesichtsfeld ist.

TECHNISCHE ASPEKTE DER MR-PET

Der Hybrid-Scanner 3TMR-PET besteht aus einem hochauflösenden BrainPET, das von Siemens neu entwickelt wurde und einen kommerziellen 3T MRT MAGNETOM Trio.

Gruppenleiter

  • Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM)
  • Physik der Medizinischen Bildgebung (INM-4)
Gebäude 15.9 /
Raum 2001e
+49 2461/61-96524
E-Mail

Mitarbeitende der Gruppe

Heba AlrakhPhD StudentGebäude 15.2v / Raum 309+49 2461/61-96687
M.Sc. Claudia Régio BrambillaPostdoctoral researcherGebäude 15.9 / Raum 2008+49 2461/61-5738
Silke FrenschGebäude 15.2 / Raum 246+49 2461/61-6058
Ahlam IssaGebäude 15.2 / Raum r312+49 2461/61-96858
Yannic KittenGebäude 15.2v / Raum 309+49 2461/61-96687
Dr. Chong LiGebäude 15.2v / Raum 309+49 2461/61-96687
Debora NiekaemperGebäude 15.2 / Raum 312+49 2461/61-6343
Dominik RidderGebäude 15.2z / Raum 219+49 2461/61-8771
Dr. Jürgen ScheinsGebäude 15.9 / Raum 2011+49 2461/61-2740
Dipl.-Ing. Lutz TellmannGebäude 15.2 / Raum 245+49 2461/61-5243

Letzte Änderung: 29.06.2022