Mehrere Geräte mit leuchtenden Netzwerk-Strukturen auf einem blauen Hintergrund. (Mistral: Mistral Medium 3.5, 2026-07-10)

Internationale Kernmaterialüberwachung

ÜBER

Im Rahmen der internationalen Kernmaterialüberwachung (engl. nuclear safeguards) setzen die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) und die Europäische Kommission (Generaldirektion Energie, Euratom) technische Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen ein, um die ausschließlich friedliche Nutzung von Kernmaterialien und kerntechnischen Anlagen in den Mitgliedstaaten zu verifizieren.

Neue technologische Entwicklungen, insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Datenanalyse und Messtechnik, erweitern die Möglichkeiten der internationalen Kernmaterialüberwachung. Um dieses Potenzial zu nutzen und den steigenden technischen Anforderungen gerecht zu werden, werden Safeguards-Maßnahmen kontinuierlich weiterentwickelt und Verifikationsprozesse hinsichtlich Effizienz, Effektivität, Zuverlässigkeit und Aussagekraft optimiert.

In diesem Kontext stehen Safeguards-relevante Fragestellungen zu verlängerten Zwischenlagerzeiten und zur Endlagerung von Kernmaterialien im Vordergrund der Forschungsaktivitäten am IFN-2, um die Langzeitintegrität der Überwachung sicherzustellen. Darüber hinaus werden innovative Referenzmaterialien und analytische Verfahren zum Nachweis nicht deklarierter Kernmaterialien und Aktivitäten entwickelt.

Parallel werden neue technische und methodische Ansätze erforscht und erprobt, um nicht-invasive, kontinuierliche und effizientere Verfahren für die Kernmaterialüberwachung zu entwickeln. Diese ergänzen bestehende Verifikationsmethoden und tragen zu einer höheren Aussagekraft und Zuverlässigkeit der Überwachung bei.

BEARBEITET DURCH

KONTAKT


Dr. Stefan Neumeier

Head of Division "Nuclear Safeguards and Security"

  • Institute of Fusion Energy and Nuclear Waste Management (IFN)
  • Nukleare Entsorgung (IFN-2)
Gebäude 05.3 /
Raum 376
+49 2461/61-2752
E-Mail

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Letzte Änderung: 10.07.2026