Forschung

Die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle und deren Endlagerung in einem tiefen geologischen Endlager ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit und ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Energiewende. Die damit verbundene Forschung ist multidisziplinär – während sich die IFN-2-Forschung hauptsächlich mit nuklearen Aspekten befasst, untersucht sie das Verhalten von Radionukliden und den relevanten Abfallstoffen, indem sie Aspekte der Radio-, Geo- und Materialchemie kombiniert und Experimente und Simulationen integriert. Die Forschung deckt die gesamte Kette von der Abfallentstehung bis zur Abfallentsorgung ab, einschließlich der Forschung zur Unterstützung der langfristigen Sicherheit der tiefen geologischen Endlagerung, der Forschung zu ungelösten Fragen vor der Abfallentsorgung, z. B. der Vorbehandlung, und der Forschung zu internationalen Sicherungsmaßnahmen. Das IFN-2 betreibt radiochemische Labore und ist eng mit dem Ernst Ruska-Centrum (ER-C), der Helmholtz-Nanofacility (HNF), dem Jülich Supercomputer Centre (JSC) und dem Institut für Technologie und Engineering (ITE) verbunden.

Die Forschung am IFN-2 leistet einen Beitrag zum Helmholtz-Programm „Nukleare Entsorgung, Sicherheit und Strahlenforschung“ (NUSAFE) und konzentriert sich auf Themen im Zusammenhang mit der sicheren Entsorgung nuklearer Abfälle und internationalen Sicherungsmaßnahmen.

Dank seiner guten Vernetzung in der wissenschaftlichen Gemeinschaft hat die Forschung am IFN-2 Einfluss auf internationale Projekte mit wissenschaftlichen und wichtigen industriellen Partnern, z. B. Abfallentsorgungsorganisationen und technischen Support-Organisationen sowie benachbarten Universitäten.

FORSCHUNGSTHEMEN

ARBEITSGRUPPEN

Letzte Änderung: 13.05.2026