International

MuTomCa

MUon TOmography for shielded CAsks

Laufzeit

September 2020 bis October 2028

Kontaktperson

Thomas Boland

Gebäude 05.3 / Raum 331

+49 2461/61-5829

E-Mail

Dipl.-Ing. Katharina Aymanns

Gebäude 05.3 / Raum 328

+49 2461/61-1801

E-Mail

Das internationale Projekt MUTOMCA (MUon TOMography for shielding CAsks) untersucht die Eignung der Myonentomographie, einer nicht-invasiven und zerstörungsfreien Bildgebungsmethode, für die erneute Überprüfung von beladenen CASTOR®-Behältern für abgebrannte Brennelemente. Diese werden in speziellen Zwischenlagern unter ständiger Überwachung durch internationale Aufsichtsbehörden unter Verwendung von Überwachungsgeräten gelagert. Im hypothetischen Fall eines vorübergehenden Ausfalls dieser Instrumente, der zu einem Verlust der Kontinuität der Überwachung führen würde, wäre eine erneute Überprüfung der abgebrannten Brennelemente erforderlich, um den internationalen Sicherungsmaßnahmen nachzukommen. Das Projekt zielt darauf ab, die Eignung der Myonentomographie zur Unterscheidung zwischen Dummy-Elementen und abgebrannten Brennelementen anhand ihrer unterschiedlichen Dichte nachzuweisen. Zu diesem Zweck wurde ein Detektorsystem entworfen, entwickelt, gebaut und für einen Feldtest in Grafenrheinfeld (betrieben von der BGZ) installiert. Der Test untersuchte zwei CASTOR® V/19-Behälter: einen mit einer gemischten Konfiguration aus Dummy-Elementen und abgebrannten Brennelementen und einen ausschließlich mit abgebrannten Brennelementen. Dies war die erste Rekonstruktion realer Daten mit Myontomographie, die in einer Zwischenlagerstätte durchgeführt wurde.

Das Projekt ist eine internationale Zusammenarbeit zwischen dem Nationalen Institut für Kernphysik (INFN; Italien), dem Forschungszentrum Jülich (FZJ), der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH (BGZ) und der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM).