International

SEAKNOT

Forschung und Kompetenzerhalt auf dem Gebiet schwerer Störfälle in Leichtwasserreaktoren

Laufzeit

Oktober 2022 bis September 2026

Kontaktperson

contact

Dr.-Ing. Stephan Kelm

Gebäude 14.14 / Raum 3014

+49 2461/61-3871

E-Mail

Schwere Unfälle (SA) stellen das Hauptrisiko bei der kommerziellen Erzeugung von Kernenergie dar. In der Vergangenheit wurden umfangreiche Forschungsarbeiten durchgeführt, um schwere Unfälle mit dem Potenzial für große Freisetzungen von Spaltprodukten zu verhindern. Es ist nun notwendig, den Wissensstand zu überprüfen, zu dokumentieren und die Lücke zwischen dem vorhandenen Wissen und der aktuellen experimentellen Forschung schließen, um das Know-How auf zukünftige Szenarien anwenden zu können. Die Verwaltung, Nutzung und Bewertung dieses Wissens sind die Hauptziele des von der EU finanzierten SEAKNOT-Projekts. Konkret zielt SEAKNOT darauf ab, eine fundierte, kritische Analyse des aktuellen Wissensstands zu schweren Unfällen zu liefern, einen Überblick über den verbleibenden Bedarf an experimenteller Forschung zu geben und schließlich die Grundkompetenzen jüngerer Forscher auf diesem Gebiet zu stärken.