International

TRANSPARANT

Technologische Forschungsmaßnahmen, die für eine sichere Partitionierung und Transmutation erforderlich sind

Laufzeit

September 2024 bis November 2028

Kontaktperson

Prof. Dr.rer.nat. Giuseppe Modolo

Gebäude 05.3 / Raum 374

+49 2461/61-4896

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Dr. Andreas Wilden

Teamleiter Hydrometallurgische Trennverfahren

Gebäude 05.3 / Raum 235

+49 2461/61-3965

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Die Bedeutung kohlenstoffarmer Energiequellen im Kampf gegen den raschen Klimawandel unterstreicht die Rolle der Kernenergie als Teil eines nachhaltigen Energiemixes. Dennoch dürfen Sicherheits- und Abfallbedenken nicht heruntergespielt werden. Was Letzteres betrifft, sollte das Hauptziel darin bestehen, abgebrannte Brennelemente wiederzuverwerten, um den Brennstoffkreislauf zu schließen. Dies erleichtert die Endlagerung radioaktiver Abfälle, erhöht die Proliferationsresistenz und verbessert Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit durch eine bessere Nutzung der Brennstoffressourcen erheblich.

Der SNETP-Einführungsplan umreißt die technischen Anforderungen für die Brennstoffwiederaufbereitung, einschließlich der Trennung von abgebrannten Brennelementen, der Aufbereitung und Charakterisierung von Brennelementen, die minore Aktinide enthalten, sowie der Entwicklung von Transmutationssystemen zur Energierückgewinnung und Abfallreduzierung.

TRANSPARANT steht im Einklang mit dem SNETP-Einführungsplan und entspricht der Ausschreibung in HORIZON-EURATOM-2023-NRT-01, Thema 05 „Partitionierung und Transmutation von minoren Aktiniden im Hinblick auf industrielle Anwendungen“. Der Schwerpunkt liegt auf der Effizienz der Americium-Abtrennung aus abgebranntem Brennstoff, auf der Entwicklung von Experimenten und Brennstoffleistungsmodellen zur Untersuchung des Verhaltens von Am-haltigem Brennstoff unter Bestrahlung sowie auf der sicherheitsrelevanten Forschung zur Unterstützung des Genehmigungsverfahrens für MYRRHA in seiner Rolle als spezieller, beschleunigergetriebener Transmutationsdemonstrator. Dieses Projekt baut auf den im PATRICIA-Projekt initiierten gemeinsamen Anstrengungen auf und bringt Fachkreise zusammen, die an der Trennung, Transmutation und der Entwicklung von MYRRHA arbeiten.

Schließlich befassen sich spezielle Arbeitspakete mit der Ausbildung, wobei der Schwerpunkt auf Studierenden und Doktoranden liegt, sowie mit der Verbreitung der Ergebnisse, die sich an die spezifischen Interessengruppen und die breite Öffentlichkeit richtet. Eine weitere Aufgabe im Bereich Wissensmanagement umfasst sowohl Vordergrunddaten als auch Metadaten, um eine ordnungsgemäße Qualitätsbewertung und -validierung zu gewährleisten. Das Projekt wird eine Kombination aus Experimenten, theoretischen Studien und numerischen Simulationen nutzen und dabei auf das Fachwissen von 21 Forschungszentren und Universitäten aus acht EU-Ländern, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz zurückgreifen.