LOHC-Tanks geliefert

Sie sind endlich da! Vier glänzende doppelwandigige Tankbehälter mit Leckage-Übewachung. In ihnen wird zukünftig mit Wassertoff beladenes sowie unbeladenes Benzyltoluol aufbewahrt.
Dieser Stoff fungiert als "liquid organic hydrogen carrier" (flüssiger, organischer Wasserstoffträger, kurz LOHC): Der Wasserstoff bindet chemisch an diese Flüssigkeit und kann danach wesentlich einfacher gelagert werden als in gasförmigem Zustand - nämlich in den Tanks, die nun mit Unterstützung von Schwarzenburg Rohrleitungs- und Anlagenbau GmbH und der WASEL GmbH auf dem Campus installiert wurden. Nachdem im vergangenen Jahr schon der LOHC-One-Reactor als first-of-a-kind-Demonstrator erfolgreich aufgebaut wurde, sind damit nun alle Komponenten des LOHC-Puzzles vorhanden. Warum vier Tanks? Dadurch ist es möglich, unterschiedliche Qualitäten von Flüssigkeiten zu lagern, was das Spektrum des Austauschs mit Forschung und Industrie bedeutend erweitert. Durch die thermische Kopplung mit der Energiezentrale sind so Speicherwirkungsgrade von knapp 90% realisierbar.

Sobald die Wasserstoffpipeline zum LLEC-Elektrolyse-Teststand gebaut ist, können wir im Reallabor die gesamte Kette abbilden:
✅ Grüner Wasserstoff per Elektrolyse
✅ Saisonale Speicherung als Energie-Brücke vom Sommer in den Winter
✅ Beimischung in der Energiezentrale