
PREDIS
Pre-disposal management of radioactive waste
Laufzeit
September 2020 bis August 2024
Kontaktperson
Prof. Dr.rer.nat. Giuseppe Modolo
Gebäude 05.3 / Raum 374
+49 2461/61-4896
E-MailDas PREDIS-Projekt befasste sich mit der Weiterentwicklung und Implementierung sicherer Behandlungs- und Konditionierungsverfahren für radioaktive Abfallströme, bei denen es sich nicht um abgebrannte Brennelemente und hochradioaktive Abfälle handelt. Dabei zielte PREDIS auf die Weiterentwicklung und Erhöhung des Technological Readiness Level (TRL) von Behandlungs- und Konditionierungsverfahren für Abfälle ab, für die derzeit keine adäquaten oder industriell ausgereiften Lösungen zur Verfügung stehen. PREDIS befasste sich mit Innovationen und neuen Technologien für einen verbesserten Umgang mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen, wobei der Schwerpunkt auf metallischen Materialien sowie festen und flüssigen organischen Abfällen lag, die beim Betrieb und bei der Stilllegung von Kernkraftwerken sowie anderen industriellen Prozessen anfallen. Darüber hinaus befasste sich das PREDIS-Projekt mit Digitalisierungslösungen (z. B. digitale Zwillinge) zur Verbesserung der Sicherheit und Effizienz bei der Handhabung und Bewertung von zementierten Abfallgebinden bei einer verlängerten oberirdischen Zwischenlagerung. Bei all diesen Aktivitäten waren die Abfallannahmekriterien ein entscheidender Parameter für die Optimierung des sicheren und effizienten Umgangs mit den Abfällen sowie deren Minimierung über den gesamten Lebenszyklus, von der Entstehung bis zur Endlagerung. Die Aktivitäten am IFN-2 im Rahmen von PREDIS konzentrierten sich auf das Korrosionsverhalten von metallischen Berylliumabfällen unter Bedingungen, wie sie in verschiedenen zementbasierten Einkapselungsmatrices wie Portlandzement oder Magnesiumphosphatzement zu erwarten sind.
