Brain Genomics

Juniorprofessur Brain Genomics

Die Juniorprofessur für Brain Genomics wurde am INM-1 im Rahmen einer gemeinsamen Berufung mit der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn etabliert. Durch die Professur soll die Zusammenarbeit zwischen dem Forschungszentrum Jülich und der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn verstärkt werden.

Zum 01.11.2020 wurde Dr. Andreas Forstner auf die Juniorprofessur berufen. Der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit ist die integrative Analyse von genomischen und weiteren Omics-Daten mit Daten zur Struktur und Funktion des menschlichen Gehirns. Damit soll der Einfluss genomischer Variabilität auf interindividuelle Unterschiede in der Struktur und Funktion des menschlichen Gehirns erforscht werden. Für die Generierung der Omics-Daten werden innovative molekulare Methoden und Technologien verwendet, die das gesamte Spektrum genomischer und genomisch-funktioneller Varianz abdecken. Diese Daten werden u.a. mit neuesten zytoarchitektonischen Daten und Daten aus Bildgebungsatlanten (z. B. JuBrain) kombiniert. Durch die integrative Analyse sollen auch die zugrundeliegenden biologischen Mechanismen genauer charakterisiert werden. Mit kooperierenden Arbeitsgruppen werden zudem fortlaufend innovative Analysestrategien (z. B. Machine Learning) implementiert und auf die erhobenen Datensätze angewandt. Eine zentrale Aufgabe ist ebenfalls die Translation der erhobenen Befunde in die klinische Praxis.

Das Brain Genomics Lab zeichnet sich durch eine starke wissenschaftliche Vernetzung aus und ist in zahlreiche nationale und internationale Forschungsverbünde integriert (z. B. DFG FOR 2107, Social Phobia Research, ENIGMA, Psychiatric Genomics Consortium).

Letzte Änderung: 28.07.2022