Konnektivität

Die Arbeitsgruppe „Konnektivität“ beschäftigt sich mit der Bedeutung der Faserbahnen für die Struktur und Architektur von Oberfläche und Kortex des Gehirns. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Veränderung der Oberflächen- und Faserbahnanatomie im höheren Lebensalter.

Um die Anatomie der Faserbahnen und deren Bedeutung für die strukturelle Konnektivität des Gehirns zu untersuchen, nutzen wir verschiedene Betrachtungsebenen, von der Ebene großer Faserbündel bis hin zur feinen Aufzweigung dieser Bündel in einzelne Nervenfasern in der Hirnrinde. Zur Analyse dieser verschiedenen Ebenen nutzen wir eine Kombination aus in-vivo und post-mortem Techniken. Ein besonderer Fokus liegt auf der Untersuchung der Konnektivität im hinter der Zentralregion liegenden Teil des Gehirns (Parietal- und Okzipitallappen), um zu verstehen, über welche Wege Informationen aus verschiedenen Regionen des visuellen Systems in die multimodale Scheitellappenregion gelangen und von dort in den Stirnlappen weiter transportiert werden. Um die Effekte von Einflussfaktoren aus Umwelt und Genetik auf die Konnektivität zu untersuchen, werden Daten großer bevölkerungsbezogener Kohortenstudien mit Tausenden Probanden einbezogen, an denen die Arbeitsgruppe mitwirkt (1000Gehirne; Nationale Kohorte) .

Der in unserer Arbeitsgruppe verfolgte kombinierte Ansatz zur Untersuchung der Konnektivität erlaubt es, die Anatomie der Faserbahnen des menschlichen Gehirns auf verschiedenen Skalen zu untersuchen. Die Ergebnisse finden Eingang in den im INM-1 erstellten multimodalen Hirnatlas (AG Architektonik und Hirnfunktion).

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Letzte Änderung: 28.07.2022