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Das Projekt

Mit dem Projekt LLEC will das Forschungszentrum einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Dafür wird ein Teil des Campus zum Reallabor, wo wir Wechselwirkungen zwischen Technik, Energieträgern und Verbrauchern untersuchen. Das Besondere daran ist der Test unter Realbedingungen. Zudem werden Technologie und intelligente Steuerung zusammen unter der Frage betrachtet, wie Mensch und Technik dabei im Alltag optimal interagieren können.
Grundidee aller Vorhaben im LLEC ist es, elektrische, thermische und chemische Energieströme im Anlagenverbund über ein neues intelligentes IT-System zu verknüpfen. Ein Aspekt dabei ist der Ausgleich schwankender regenerativer Quellen wie Wind und Sonne im Bereich der Stromerzeugung. Dies erfordert die Etablierung neuer Technologien wie die Umwandlung erneuerbaren Stroms in chemische Energieträger (Power to Gas), um eine stetige Versorgung zu gewährleisten. Darüber hinaus werden Photovoltaik-, Batterietechnik-, Blockheizkraftwerks- und Wasserstoff-Demonstratoren zusammen mit weiteren Prototypen in die Energieversorgung des Forschungscampus integriert. Eine neu errichtete Leitzentrale wird Informationen über alle Energieströme auf dem Gelände des Forschungszentrums sammeln und die verschiedenen Energiesysteme auf Basis vorausschauender, lernfähiger Algorithmen regeln. Hierfür wird unter anderem ein digitales Modell des gesamten Campus erstellt. Insgesamt arbeiten über 30 Personen aus mehr als zehn verschiedenen Instituten in diesem Projekt zusammen. Grundsätzlich muss dabei alles skalierbar sein, damit es sich auf andere Projekte unterschiedlicher Größenordnung übertragen lässt“. Die Bundesregierung, die Helmholtz-Gemeinschaft und das Land Nordrhein-Westfalen fördern das LLEC bis Ende 2021 mit insgesamt 22,7 Millionen Euro.

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