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Corona und Kinder - Wenn das Kind Zuhause bleiben muss

Die Covid-19 Pandemie dauert weiter an und stellt daher immer wieder eine Herausforderung für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie dar.

Für berufstätige Eltern ist gerade jetzt eine gesicherte und zuverlässige Kinderbetreuung essenziell, jedoch nicht grundsätzlich gegeben: Kitas werden unter Quarantäne gestellt oder das Kind muss aufgrund von Erkältungssymptomen Zuhause bleiben. Doch was genau bedeutet das für die Eltern? Wie sind Homeoffice und Kinderbetreuung zu vereinbaren? Gibt es Alternativen?

Das BfC ist sich dieser Sorgen bewusst und möchte deshalb mit folgenden Informationen Eltern in dieser herausfordernden Zeit unterstützen.

Wann muss mein Kind Zuhause bleiben?

Generell gilt: Bei Fieber (mehr als 38,5 °C) sollte das Kind Zuhause bleiben, da dies auf einen, unter Umständen ansteckenden, Infekt hindeutet. Treten Symptome wie Fieber, trockener Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns, Muskel- und Glieder-Schmerzen auf, sollten diese ärztlich abgeklärt werden.Angesichts der Häufigkeit einfachen Schnupfens/laufender Nase bei Kindern, rät das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen dazu, das Kind für 24 h Zuhause zu beobachten. Kommen keine weiteren Symptome hinzu, darf das Kind danach wieder die Kita besuchen.

Mehr Informationen hierzu sind in den Empfehlungen zum Umgang mit Krankheitssymptomen zu finden.

Mein Kind steht unter Quarantäne – was nun?

Eine Arbeitsbefreiung für die Kinderbetreuung, weil das Kind unter Quarantäne steht ist grundsätzlich möglich.

Weitere Informationen finden Sie in unserer FAQ zur Vereinbarkeit von Corona und Sorgearbeit.

Antragsformular Arbeitsbefreiung für Kinderbetreuung.

Die Kita steht unter Quarantäne - was nun?

Wenn die Kita unter Quarantäne gestellt wird, bedeutet dies vor allem: Es wird alles getan, um Ihr Kind zu schützen. Oftmals werden Covid-19-Infektionen früh genug erkannt und die Kita kann nach Ablauf der Quarantäne zum Regelbetrieb zurückkehren.Die Quarantäne der Kita bedeutet jedoch häufig, dass ein Betreuungsengpass entsteht. Kurzfristig eine Notfallbetreuung zu organisieren, ist nicht immer einfach. Für Mitarbeitende des Forschungszentrums Jülich (und aller Nebenstellen) stehen hierfür verschiedene Hilfen und Alternativen zur Verfügung:

  • Der Viva FamilienService bietet natürlich weiterhin über die gewohnten Kommunikationskanäle Unterstützung an. Des Weiteren ist das Angebot um individuelle 1:1-Online-Betreuung erweitert worden. Auf Anfrage der Eltern können sowohl virtuelle Betreuung als auch virtuelle Nachhilfe für größere Geschwisterkinder vermittelt werden. Zusätzlich gibt es hilfreiche Tipps, wie Kinder und Homeoffice gut zu vereinbaren sind.
  • Voiio bietet weiterhin virtuelle und auch offline Betreuungsangebote an. Neben virtuellen Events ist auch die Buchung von vielfältigen Angeboten der „richtigen“ Ferien- sowie Notfallferienbetreuung möglich. Dieses Angebot richtet sich an Kinder ab 4 Jahren.

Beide Dienstleister versprechen Eltern auch persönlich für individuelle Anliegen unterstützend zur Seite zu stehen.

Wie erkläre ich meinem Kind die Situation?

Wieder für längere Zeit die Freunde nicht sehen dürfen, nicht auf den Spielplatz oder generell nach Draußen gehen können. Für viele Kinder ist die Situation sehr belastend und durchbricht gewohnte Abläufe. Die "COVID-19: Tipps für Eltern" des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bieten zahlreiche Hilfestellungen zu diesem Thema

Alleinerziehend oder geteiltes Sorgerecht?

Für alleinerziehende Eltern oder Eltertern mit geteiltem Sorgerecht können all diese Situationen doppelt belastend sein. Hilfreiche Informationen hierzu gibt es auf der Seite des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter Landesverband NRW (VAMV NRW). Die vom VAMV NRW eigens eingerichtete Corona-Krisenhotline für Alleinerziehende, ist unter der Nummer 0201 82774-799 zu erreichen.

Bei allgemeinen und spezifischen Fragen zu Corona und Kinder:

Sie können sich natürlich auch jederzeit an ihr zuständiges Jugend- oder Gesundheitsamt wenden. Sowohl das für den Kreis Düren zuständige Gesundheitsamt als auch das zuständige Jugendamt, erreichen Sie unter den entsprechenden Links.

Zusatzinformationen

Kontakt


Margaretha Wirtz

Sozialarbeiterin

📞 02461 61-2624

📧 mar.wirtz@fz-juelich.de

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