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FAQ zu Vereinbarkeit von Beruf und Familie im gesicherten Normalbetrieb

Der Übergang des FZJ vom Basisbetrieb in den gesicherten Normalbetrieb ist für uns alle ein weiterer Schritt in Richtung Normalität. Dabei stellt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiterhin eine große Herausforderung dar, die verunsicheren und viele Fragen aufwerfen kann. Deshalb hat das Büro für Chancengleichheit (BfC) eine FAQ-Liste erstellt, um Sie auch während des gesicherten Normalbetriebs bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen. Gerne stehen Ihnen die gewohnten Ansprechpersonen des Büros für Chancengleichheit mit dem vollen Beratungsangebot auch weiterhin in den kommenden Wochen über Telefon, (Video-)chat oder per E-Mail zur Verfügung.

Sie finden alle unsere Mitarbeitenden im FZJ-internen Rocket.Chat. Informationsgespräche oder Beratungen können wir bei Bedarf auch per Videotelefonie ermöglichen. Die etablierten Kontaktwege funktionieren natürlich weiterhin.

Wann darf ich die Arbeitsbefreiung für Kinder- und Angehörigenbetreuung beantragen?

Sie können bis zu 20 Tage bezahlte Arbeitsbefreiung und 10 Tage unbezahlte Freistellung beim Arbeitgeber beantragen, wenn Sie die Betreuung von Kindern unter 12 Jahren oder von pflegebedürftigen nahen Angehörigen übernehmen müssen und die Betreuungseinrichtungen wie Schule oder Kita aufgrund von Corona geschlossen sind. Schließungen während der Sommerferien oder reguläre Schließtage gelten nicht.

Ebenfalls muss eine alternative Betreuung durch beispielsweise andere Familienangehörige ausgeschlossen sein.

Das Formular zur Beantragung der Arbeitsbefreiung, sowie weitere Informationen finden Sie hier:

Antrag Arbeitsbefreiung

Regelungen zur Entgeltberechnung bei Freistellung/Arbeitsbefreiung von Tarifbeschäftigten

Gewährung von Sonderurlaub unter Fortzahlung der Besoldung zur Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen

Darf ich als Führungskraft der bezahlten Arbeitsbefreiung zustimmen, auch wenn die Möglichkeit des mobilen Arbeitens besteht?

Auch wenn das mobile Arbeiten theoretisch möglich ist, so kann eine Prüfung der individuellen Umstände ergeben, dass es in der Praxis dennoch unmöglich ist. Hier sind die Dienststellen in der Umsetzung eigenverantwortlich.
Daher: Ja, die Zustimmung ist möglich, da es in der aktuellen Ausnahmesituation nicht selten vorkommt, dass es den Mitarbeitenden nicht möglich ist, Homeoffice, Homeschooling und Kinderbetreuung adäquat zu vereinbaren. Hier kann die Arbeitsbefreiung eine enorme Entlastung darstellen.

Ist auch eine tageweise Beantragung der Freistellung möglich?

Ja, Sie müssen die 20 Tage bezahlte Arbeitsbefreiung nicht zusammenhängend in Anspruch nehmen. Sie können diese auch nur für einzelne Tage beantragen. Ebenfalls möglich ist eine halbtägige Freistellung.

Kann ich Verdienstausfälle geltend machen?

Für Tarifbeschäftigte des Bundes wurde in einem Rundschreiben vom 07.04.2020 angekündigt, dass es demnächst möglich sein soll, Verdienstausfälle aufgrund von beispielsweise temporärer Arbeitszeitreduzierung o.ä. zum Zwecke der Kinderbetreuung aufgrund von Schul- und Kitaschließungen erstattet zu bekommen. Es handelt sich hierbei um die Regelung zum Erstattungsanspruch nach § 56 Abs. 1a IfSG. Sollte es weitere Informationen geben, halten wir Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.
Nähere Informationen finden Sie hier:

Regelungen zur Entgeltberechnung bei Freistellung/Arbeitsbefreiung von Tarifbeschäftigten

Habe ich einen Anspruch auf eine Notbetreuung?

Einen Anspruch auf Notbetreuungsplätze haben alle Mitarbeitende, die in systemrelevanten Bereichen tätig sind. Unter folgenden Link finden Sie die aktuelle Auflistung aller berechtigten Berufsgruppen.

Fragen und Antworten zum Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten und zur Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen

Wer entscheidet im FZJ über die Frage der Systemrelevanz?

Die Bescheinigung über einen systemrelevanten Beruf für die Notbetreuung stellt grundlegend P-B nach Prüfung der individuellen Tätigkeit aus. Neben der Bescheinigung auf dem offiziellen Formblatt kann P-B auch bescheinigen, dass eine Person aus Sicht des Arbeitgebers unabkömmlich ist. Manche Kitas / Schulen akzeptieren das, wenn nicht alle Notbetreuungsplätze in Anspruch genommen werden. Grundsätzlich ist es so, dass die Tätigkeit im Forschungszentrum an sich nicht schon allein die Systemrelevanz begründet.

Kann ich als Mitarbeitende*r des FZJ mein Kind übergangsweise bei den kleinen Füchsen „notbetreuen“ lassen?

Nein, für die Kita „Kleine Füchse“ auf dem FZJ Campus gelten dieselben Regelungen wie für alle anderen Betreuungseinrichtungen in NRW auch. Es werden auch hier nur Kinder betreut, bei denen mindestens ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur tätig ist und das Kind auch im Regelbetrieb die Kita besucht.

Ich arbeite aktuell mehr (oder weniger) als im Regelbetrieb. Nimmt diese Änderung der durchschnittlichen Arbeitszeit Einfluss auf mein Elterngeld?

Nein, im Mai 2020 wurde eine neue, auf die COVID-19 Pandemie abgestimmte Elterngeldreform verabschiedet, aus der hervorgeht, dass Einkommensänderungen keinen Einfluss auf die Höhe des Elterngeldes haben. Beispielsweise werden Monate der Kurzarbeit oder Monate mit Einkommensverlusten, ausgelöst durch die Pandemie, generell für den Bemessungszeitraum ausgeklammert. Außerdem müssen beim Partnerschaftsbonus Beiträge weder zurückgezahlt werden, noch werden sie gekürzt, im Falle der Nichteinhaltung der wöchentlichen Durchschnittsarbeitszeit, aufgrund vermehrten oder verminderten Arbeitsaufkommen durch COVID-19.

Sollte es (werdenden) Eltern aktuell nicht möglich sein ihre Elterngeldmonate in Anspruch zu nehmen, aufgrund einer Tätigkeit im systemrelevanten Bereich o.ä., können sie die Elterngeldmonate bis Juni 2021 (auch bis nach dem 14. Lebensmonat) aufschieben.

Alle Regelungen gelten rückwirkend ab März 2020 und sind befristet bis Ende des Jahres 2020.
Weitere Information zur Elterngeldreform 2020 finden Sie hier:

Elterngeld Anpassung

Gibt es an die Pandemie angepasste Regelungen zur Unterstützung für die Pflege Angehöriger?

Ja, es gibt aktuelle Anpassungen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Aufgrund der Corona Pandemie ist es pflegenden Mitarbeitenden, befristet bis zum 30.September 2020 möglich, für bis zu 20 Arbeitstage Pflegeunterstützungsgeld als Lohnersatzleistung zu erhalten.

Eine weitere Anpassung gibt es bei der kurzzeitigen Arbeitsverhinderung. Bisher haben Beschäftigte in einer akut auftretenden Pflegesituation die Möglichkeit, bis zu 10 Arbeitstage von der Arbeit fernzubleiben. Die Neuregelung sieht eine Inanspruchnahme von bis zu 20 Tagen vor.

Ebenfalls ist es aufgrund der aktuellen Situation möglich, Pflegezeiten sowie Familienpflegezeiten flexibler und kurzfristiger zu gestalten. Die Ankündigungsfrist der Familienpflegezeit gegenüber dem Arbeitgeber wurde auf 10 Tage verkürzt. Außerdem darf die Mindestarbeitszeit von 15 Wochenstunden vorübergehend unterschritten werden.

Weitere Informationen zur Anpassung finden Sie hier:

Akuthilfe für pflegende Angehörige

Eine Zusammenfassung der aktuell geltenden Rundschreiben zu den Regelungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in NRW finden Sie hier.

Infos für Eltern und Kinder zu Corona

Finanzielle Hilfen und Unterstützung für Familien in der Corona-Zeit

Aktuelle Informationen zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten

Zusatzinformationen

Chancen geben

Ansprechperson

Margaretha Wirtz
Sozialarbeiterin
Telefon: +49 2461 61-2624
E-Mail: mar.wirtz@fz-juelich.de

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