Das Peter Grünberg Institut (PGI) erforscht neue Phänomene kondensierter Materie, entwickelt neuartige Materialien und funktionelle Strukturen im Nano- und Quantenmaßstab und erarbeitet innovative experimentelle und theoretische Methoden. Das Hauptaugenmerk unserer Forschung liegt auf möglichen Anwendungen in der Informationstechnologie und verwandten Bereichen. Besonders im Fokus stehen dabei Quantenmaterialien, Quantencomputer und neuromorphes Rechnen. 

Schwerpunkte unserer Forschung

Device_For_Quantum_Computing

Quanten-Computing

Wir arbeiten gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie daran, in Jülich einen europäischen Quantencomputer aufzubauen.

Quantencomputing

Quantenmaterialien

Wir erforschen Quantenmaterialien mit dem Ziel, diese mittel- oder langfristig zur Speicherung und Verarbeitung von Informationen nutzbar zu machen.

Neuromorphic

Neuromorphes Rechnen

Wir erforschen einen Rechenansatz nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns in allen dafür nötigen Ebenen, von Materialien über Schaltkreis-Design bis Systemintegration.

Meldungen und Termine

Ionenfalle

Neue Methode schützt Quantencomputer vor Ausfällen

Quanteninformation ist fragil, deshalb müssen Quantencomputer auch Fehler korrigieren können. Was aber, wenn ganze Qubits verloren gehen? Eine Forschergruppe des Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen präsentiert in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universitäten Innsbruck und Bologna in der Fachzeitschrift Nature eine Methode, mit der Quantencomputer auch dann weiterrechnen können, wenn sie einige Qubits verlieren.

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PGI Kolloquium: Prof. Dr. Mathias Kläui, Johannes Gutenberg University Mainz, Mainz, Germany

Antiferromagnetically ordered systems have previously been considered, as expressed by Louis Néel in his Nobel Prize Lecture, to be “interesting but useless”. However, as they potentially promise faster operation, enhanced stability, and higher integration, they could one day become a game changer for new spintronic devices.

Ausgewählte Projekte und Kooperationen

QuantumFlagship

Wir bauen einen Europäischen Quantencomputer

Im Rahmen des EU-Quanten-Flaggschiff-Projektes „OpenSuperQ“ soll auf unserem Campus ein europäischer Quantencomputer mit 50 bis 100 supraleitenden Qubits entwickelt und betrieben werden. Wissenschaftler aus der ganzen Welt werden freien Zugang dazu haben. 

ML4Q

Robust Components for Quantum Computing

Im Exzellenzcluster “Materie und Licht für Quanteninformation” (ML4Q) wollen wir gemeinsam mit den Universitäten Köln, Aachen und Bonn neue Computer- und Netzwerkarchitekturen schaffen, die auf den Prinzipien der Quantenmechanik beruhen. Zur Projektwebsite

Neuro-inspired

Neuro-inspirierte Technologien der künstlichen Intelligenz

Das neue Projekt "Neuro-inspirierte Technologien der künstlichen Intelligenz für die Elektronik der Zukunft“ bringt bestehende, international anerkannte wissenschaftliche Kompetenzen zusammen, um die Entwicklung innovativer IT-Konzepte über die klassische „von-Neumann-Architektur“ hinaus mithilfe energieeffizienter Komponenten zu ermöglichen.

JARA_FIT

Neue Konzepte in der Informationstechnologie.

In der Forschungsallianz JARA, Sektion JARA-FIT tragen wir dazu bei, die Grundlagen der Informationstechnologie der Zukunft zu schaffen.Mehr

JARA-CSD

JARA-Center for Simulation and Data Science (JARA-CSD)

In der Forschungsallianz JARA, Sektion JARA-CSD machen wir die Nutzung von Datenanalyse- und HPC-Systemen einem breiten wissenschaftlichen Anwenderspektrum zugänglich und schaffen neue Möglichkeiten für Spitzenforschung.  Mehr