Die letzten Kernkraftwerke wurden in Deutschland 2023 vom Netz genommen. Lösungen für den Rückbau sowie die Entsorgung der dabei angefallenen radioaktiven Abfälle sind auch in den nächsten Jahrzehnten erforderlich. Da Kernenergie auch in Zukunft in den europäischen Nachbarstaaten eingesetzt werden wird, ist es weiterhin notwendig, dass Deutschland über Kompetenzen zur Reaktorsicherheit verfügt. Vor diesem Hintergrund werden im IFN-2 Forschungsarbeiten für die sichere Entsorgung insbesondere hochradioaktiver Abfälle und ausgewählte Themen der Reaktorsicherheit, sowie zur internationalen Kernmaterialüberwachung durchgeführt. Hierzu werden experimentelle Arbeiten und Simulationen integriert. Dazu betreiben wir radiochemische Labors und profitieren von der ausgezeichneten Computerinfrastruktur des Forschungszentrums Jülich. Unsere Aktivitäten sind Bestandteil des Forschungsprogramms NUSAFE (Nukleare Entsorgung und Sicherheit) der Helmholtz Gemeinschaft und werden durch komplementäre nationale und internationale Forschungsprojekte ergänzt. Dabei ist uns die Ausbildung der nächsten Generation von Fachleuten ein wichtiges Anliegen. Hierzu verstärken Doktoranden und junge Post-Doktoranden unser Team.
Institutsleitung: Prof. Dirk Bosbach
FORSCHUNGSTHEMEN
AKTUELLES
Adresse
Forschungszentrum Jülich GmbH IFN-2
Wilhelm-Johnen-Straße
52425 Jülich
Anfahrt
Das Institut IFN-2 befindet sich im Gebäude 05.3. Vom Haupteingang fahren Sie geradeaus bis zum See, dort links, dann die nächste rechts. Dem Straßenverlauf mit der Rechtskurve folgen, dann hinter der Bushaltestelle links (Abzweigung H18). Das Institutsgebäude befindet sich nun rechts neben Ihnen.









