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Private Haftpflichtversicherung

Nach deutschem Recht ist jede Person gesetzlich verpflichtet, für einen von ihr verursachten Schaden vollumfänglich zu haften (§ 823 Abs.1 BGB). Da diese Haftung nicht durch eine betragsmäßige Grenze eingeschränkt ist, haftet der Verursacher oder die Verursacherin im schlimmsten Fall mit seinem/ihrem gesamten Vermögen.

Deshalb wird der Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung im eigenen Interesse der Mitarbeitenden empfohlen. Die Privathaftpflichtversicherung schützt gegen die wirtschaftlichen Folgen der gesetzlichen Haftungspflicht und übernimmt in Schadensfällen an Stelle des Verursachers oder der Verursacherin die Kosten für den Ausgleich des Schadens. Außerdem wehrt die Haftpflichtversicherung auch Schadensersatzansprüche ab, die Jemand zu Unrecht gegen den Versicherungsnehmer oder die Versicherungsnehmerin erhebt. Folgende Beispiele zeigen, wie leicht ein Haftungsfall eintreten kann, der durch die Privathaftpflichtversicherung übernommen würde:

  • Beispiel 1: Ein Radfahrer fährt aus einer Seitenstraße heraus auf einen Rad-/Gehweg und übersieht ein parkendes Auto. Er kann gerade noch ausweichen, verursacht mit seiner Pedale jedoch einen großen Kratzer im Lack des parkenden PKW. Der Autobesitzer fordert die Übernahme der Kosten des verursachten Schadens, die schnell mehrere tausend Euro betragen können.

  • Beispiel 2: Beim Umzug einer Bekannten fällt einem Mann ein neuer Fernseher der Bekannten herunter. Die Bekannte verlangt Ersatz für den beschädigten Fernseher.

  • Beispiel 3: Zwei Freundinnen gehen nebeneinander auf dem Bürgersteig und unterhalten sich angeregt. Sie nehmen eine mit Einkaufstaschen bepackte ältere Dame nicht wahr, die ihnen entgegen kommt. Eine der Frauen prallt mit der älteren Dame zusammen, die ältere Dame stürzt zu Boden und bricht sich das linke Hüftgelenk sowie den rechten Unterarm. Aufgrund der Verletzungen muss die Geschädigte mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden. Durch die Unfallverursacherin sind die unmittelbaren Behandlungskosten des Opfers, Schmerzensgeld sowie weitere eventuelle Arztrechnungen zu tragen.

Die Privathaftpflichtversicherung ist im Gegensatz zur Kfz-Haftpflichtversicherung keine Pflicht-, sondern eine freiwillige Versicherung. Die Bezeichnung „Haftpflichtversicherung“ leitet sich aus der Pflicht zur Haftung ab, die das Gesetz für jede Person vorsieht. Es wird im eigenen Interesse der Mitarbeitenden empfohlen, eine Privathaftpflichtversicherung abzuschließen, um gegen eventuelle Haftungsansprüche abgesichert zu sein. Die Beiträge für eine solche Versicherung sind überschaubar.

Weitere Informationen zur Privathaftpflichtversicherung finden Sie unter anderem hier:
Verbraucherzentrale
Bund der Versicherten


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