Forschungsdaten

Forschungsdaten in den Pflanzenwissenschaften sind äußerst vielfältig und entstehen entlang der gesamten Forschungskette von kontrollierten Labor- und Gewächshausversuchen bis hin zu Feldexperimenten und Fernerkundungsanwendungen. Sie umfassen unter anderem Messdaten aus Phänotypisierung, Omics-Analysen, Bild- und Sensordaten, Informationen zu Umweltbedingungen sowie Daten aus Material- und Probensammlungen. Ergänzt werden diese durch Modelle, Simulationsdaten und die zugehörigen Metadaten. Diese Daten bilden die Grundlage für ein besseres Verständnis pflanzlicher Prozesse sowie für die Entwicklung resilienter und nachhaltiger Agrarsysteme. Daher ist es wichtig Forschungsdatenmanagement standardisiert zu erfassen, qualitativ zu sichern, effizient zu speichern und langfristig verfügbar zu machen.

Vier Symbole werden nebeneinander dargestellt: eine Lupe, ein Finger, der auf einen Punkt zeigt, mehrere ineinandergreifende Zahnräder und ein Recycling-Symbol. (Mistral: Pixtral Large 2411, 2026-03-17)

Die Orientierung an den FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) bildet dabei die Grundlage dafür, dass Forschungsdaten langfristig auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar sind und so den wissenschaftlichen Mehrwert und die Nachnutzung erheblich steigern.

Letzte Änderung: 03.09.2026