Jülich Systems Analysis beim Jahrestreffen des Forschungsnetzwerks Energiesystemanalyse 2026

Beim Jahrestreffen 2026 des Forschungsnetzwerks Energiesystemanalyse war Jülich Systems Analysis mit mehreren Workshops vertreten und brachte unterschiedliche Perspektiven auf die Energiewende in die Diskussion ein – von gesellschaftlicher Beteiligung und Wärmewende bis hin zu Rohstoffabhängigkeiten in Energiesystemmodellen.

Zwei Gruppenfotos mit mehreren Personen in einem Innenraum, die vor einer Wand mit einem Poster oder einer Präsentation stehen. (Mistral: Pixtral Large 2411, 2026-05-22)

Das Team Sozialwissenschaftliche Energieforschung gestaltete zwei Workshops zu gesellschaftlichen Aspekten der Energiewende. Im Workshop „Mitreden, Mitdenken, Mitforschen: Bürgerwissenschaften in der Energiesystemanalyse“ stellte das Team das Jülicher Bürgerwissenschaftszentrum für Energie vor und diskutierte gemeinsam mit den Teilnehmenden Potenziale und Grenzen von Citizen Science in der Energiesystemanalyse.

Ein weiterer Workshop widmete sich der Wärmewende in Kommunen und Privathaushalten. Im Mittelpunkt standen unterschiedliche Perspektiven, Handlungsmöglichkeiten und Präferenzen beim Umstieg auf eine nachhaltige Wärmeversorgung sowie Fragen der gesellschaftlichen Akzeptanz und Beteiligung.

Darüber hinaus gestalteten Kolleg:innen gemeinsam mit Partnern vom Fraunhofer ISE, der Universität Bayreuth und dem Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt den Workshop „Integration von Supply-Risk der Energiewende in Energiesystemmodelle“. Vorgestellt wurden die Forschungsprojekte Souverän, RESUME und MATERIALIZE, die sich mit der Integration von Rohstoffen und Kritikalität in Energiesystemmodelle beschäftigen.

Neben den Workshops bot das Jahrestreffen Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit der Energiesystemanalyse-Community und zur Diskussion aktueller Herausforderungen der Energiewende aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven.

Letzte Änderung: 22.05.2026