
Graswurzelbewegung bei der Energiewende: Die Rolle von Extremereignissen für die gesellschaftliche Akzeptanz nachhaltiger Wärmeversorgung (ExtrA)
Laufzeit
April 2023 bis March 2026
Kontaktperson
Prof. Dr. Stefan Vögele
Abteilungsleiter Sozioökonomie
Gebäude 03.2 / Raum 208
+49 2461/61-96260
E-MailIn ExtrA wird die gesellschaftliche Akzeptanz verschiedener Wärmeversorgungsmöglichkeiten und ihre Veränderbarkeit durch Extremereignisse untersucht. Mittels bevölkerungsrepräsentativer Umfragestudien wird analysiert, wie sich die Bereitschaft, die Wärmewende aktiv mitzugestalten, im zeitlichen Verlauf verändert und welche Rolle Extremereignisse wie der Krieg in der Ukraine oder Symptome des Klimawandels dabei spielen. Auch die Bewertung von Nebeneffekten der Energiebereitstellung wie Umweltbelastungen oder Menschenrechte ist Forschungsgegenstand des Projekts. Erkenntnisse werden aus zeitlich versetzt eingesetzten Discrete-Choice-Experimenten (DCE) und darauf aufbauenden Bürgerdialogforen gewonnen, in denen Motivationsmöglichkeiten der Substituierung fossiler Brennstoffe ausgearbeitet werden. In einem interaktiven Webtool werden die Ergebnisse am Ende für Simulationsrechnungen auf Basis von Multi-Criteria-Decision-Analysis (MCDA) verfügbar gemacht.
In diesem Interview erläutert der ursprüngliche Projektleiter Dr. Gerrit Stöckigt die Hintergründe und Ziele des Projekts.