Industrielle Transformation 2050 (IT2050)

Technologisches und geographisches Redesign der Grundstoffindustrie für eine klimaneutrale Kreislaufwirtschaft

Laufzeit

January 2025 bis December 2027

Kontaktperson

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Dr. Imke Rhoden

Research Team Lead

Gebäude 03.2 / Raum 3003

+49 2461/61-6728

E-Mail

Die Grundstoffindustrie als Rückgrat der industriellen Produktion basiert seit Beginn der Industrialisierung in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf der Verfügbarkeit von fossilen Rohstoffen (z.B. Eisenerz und Kalk) und Energieträgern (heute Erdölderivate, Erdgas und Kohle) als wichtigen Standortfaktoren. Der zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele notwendige schnelle Übergang zu zirkulärem Wirtschaften bei gleichzeitig stattfindendem Umbau des Energiesystems hin zu CO2-neutralen Technologien verändert beide Standortfaktoren fundamental. Die unumgängliche Transformation des industriellen Systems bis 2050 ist disruptiv und erfordert daher die simultane infrastrukturelle und technologische Anpassung. Hierbei werden Wechselwirkungen zwischen den Verteilnetzen für Energie, Materialien und CO2 untersucht. Dazu werden Methoden und Modelle entwickelt, die zukünftige Materialkreisläufe (Basismetalle, Zement, Kohlenstoffträger) und deren notwendige Infrastrukturen zu einem Gesamtsystem verknüpfen. Auf Basis technoökonomischer Analysen werden Szenarien unter geografischer Lokalisierung zukünftiger energieintensiver Industriestandorte erarbeitet und bewertet.