KI hilft, Energiewende und Landschaftsschutz gemeinsam zu planen
Eine neue Studie mit Beteiligung von u.a. Jann Weinand, Abteilungsleitung Integrierte Szenarien an der Jülicher Systemanalyse zeigt, dass sich der Ausbau erneuerbarer Energien und der Schutz attraktiver Landschaften besser vereinbaren lassen als häufig angenommen.

Die Publikation verbindet KI, räumliche Analyse und Energiesystemforschung. Dafür wurde eine KI mit mehr als 200.000 Fotografien trainiert, die Menschen im Rahmen eines Crowdsourcing-Projekts hinsichtlich ihrer landschaftlichen Attraktivität bewertet hatten.
Die Ergebnisse zeigen: Werden besonders attraktive Landschaften beim Ausbau der Onshore-Windenergie berücksichtigt, sinkt zwar das theoretische Potenzial. Die durchschnittlichen Stromkosten auf europäischer Ebene bleiben jedoch weitgehend stabil.
Die Studie verdeutlicht, wie datengetriebene Methoden helfen können, Zielkonflikte der Energiewende transparenter zu analysieren und ausgewogenere Planungsansätze zu entwickeln.
Mehr Informationen zur Studie gibt es in der Pressemitteilung des Forschungszentrums Jülich: https://www.fz-juelich.de/de/aktuelles/news/highlights/2026/landschaften-windkraft