Open Access Monitor (OAM)

Open Access Monitoring - OAM

Ein Projekt zu Einrichtung und Betrieb eines nationalen Open Access Monitors, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Überblick

Der Open Access Monitor erfasst das Publikationsaufkommen deutscher akademischer Einrichtungen in wissenschaftlichen Zeitschriften. Durch Analysen von Subskriptionsausgaben und (Open Access-) Publikationsausgaben wird dabei die Transformation des Publikationswesens in den Open Access beobachtet und unterstützt.

Dazu werden die Daten bestehender Projekte zusammengefasst und ausgeweitet, in einer abgestuften Anwenderoberfläche nutzbar gemacht und in wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht.

Open Access Monitoring - OAM

Im Projekt „OAM – Open Access Monitoring” (FKZ 16OAMO001) fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Weiterentwicklung und den Betrieb des Open Access Monitors Deutschland (OAM) durch die Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich mit einer Laufzeit vom 01.09.2020 bis zum 31.08.2023. Der initiale Aufbau des Open Access Monitors wurde im Rahmen des Ideenwettbewerbs des Bundesforschungsministeriums zur Förderung des freien Informationsflusses in der Wissenschaft im Projekt „Synergien für Open Access – Open Access Monitoring –  SynOA” (FKZ 16OA018) gefördert.

Projektumsetzung

Weiterentwicklung und Betrieb des Open Access Monitors

Im Projekt OAM werden neben der weiteren technischen Entwicklung der Datenbank und der Anwendungsoberfläche zusätzliche Datenquellen für Publikationsdaten integriert, die als umfangreiche Datenbasis für vertiefte und vergleichende Auswertungen dienen sollen. Neben der bereits realisierten Anbindung an Dimensions werden die Daten von Web of Science integriert und damit einhergehend die gesamte Datenbankstruktur des OAM umgestellt. Hiermit wird zukünftig die Quelle Unpaywall als zentrale Datengrundlage fungieren, auf die alle anderen Quellen abgebildet werden.

Um die Verschiebung von Zahlungsströmen im sich wandelnden Publikationsmarkt beobachten zu können, sollen weitere Datenquellen zu Subskriptionen wissenschaftlicher Zeitschriften und zu Subskriptionszahlungen integriert werden. Die Integration von LAS:eR ist bereits eingeleitet und soll nun abgeschlossen werden; zusätzlich sollen Schnittstellen für die Anbindung der Systeme Alma und Folio geschaffen werden.

Datenanalysen zur Unterstützung von Transformationsverhandlungen

Die den OAM nutzenden Einrichtungen werden bei der Analyse von Daten und bei der technischen Einbindung in eigene Anwendungen beraten. Kleine und mittlere Verlage aus dem deutschsprachigen Raum werden bei der Verhandlung von Transformationsverträgen mit Daten aus dem OAM unterstützt.

Wissenschaftliche Studien

Eine Reihe wissenschaftlicher Fragestellungen werden in Studien adressiert. Sie befassen sich u.a. mit einer Untersuchung der Auswirkung von Open Access auf wissenschaftliche Netzwerke sowie mit der Rolle von Open Access im Bereich der Monographien.

Kooperation mit OA2020-DE

Der OAM kooperiert mit dem Nationalen Open Access-Kontaktpunkt OA2020-DE (NOAK), der im Rahmen der internationalen Initiative OA2020 agiert und von der Allianz der Wissenschaftsorganisationen bis 31.07.2021 finanziert wird. In diesem Kontext wurden bereits standardisierte Publikationsreports aus dem OAM heraus erstellt und Publikationsdaten für Vertragsverhandlungen auf nationaler Ebene an mehrere Verhandlungsführer geliefert. Zudem wurden Auswertungen für Teilnehmer am DEAL-Vertrag mit Wiley und Springer Nature angefertigt sowie Datenmaterial für Publikationen und Vorträge zur Verfügung gestellt.

Kontakt und Onlineauftritt

info@open-access-monitor.de
Projektleiter:
Dr. Bernhard Mittermaier
b.mittermaier@fz-juelich.de
+49 2461 61-5368
Leitung der Zentralbibliothek

Publikationen und Veranstaltungen

2022

2021

2020

Publikationen und Veranstaltungen des Vorgänger-Projektes SynOA

2021

2020

2019

2018

Zum Thema

Letzte Änderung: 03.06.2022