OA-Strategie des FZJ

Vorstandsbeschluss vom 24.11.2015

1. Gold Open Access

  • Die Publikation der wissenschaftlichen Ergebnisse des Forschungszentrums in Gold-Open-Access-Zeitschriften wird ausdrücklich begrüßt. Das Forschungszentrum setzt sich zum Ziel, dass der Anteil seiner Open Access erscheinenden Publikationen stets 10% über dem weltweiten Durchschnitt liegt.

    Erläuterungen der ZB:
    Erstmals wird eine klare Priorität für originäre Open-Access-Publikationen zum Ausdruck gebracht. Das Forschungszentrum will dem Trend nicht hinterherlaufen, sondern ihn von der Spitze her mitgestalten.
  • Publikationsgebühren für Gold-Open-Access-Zeitschriften werden vollständig aus dem von ZB verwalteten Publikationsfonds bezahlt, wenn der Corresponding Author aus dem Forschungszentrum Jülich stammt.

    Erläuterung der ZB:
    Die bislang gültige Regelung zu Publikationsgebühren in reinen Gold-Open-Access-Zeitschriften wird unverändert weitergeführt. Zu beachten ist die Beschränkung der Bezahlung von Publikationsgebühren für diejenigen Artikel, in denen die/der Corresponding Author als Affiliation „Forschungszentrum Jülich“ angegeben hat.

2. Green Open Access

  • ZB ergänzt –soweit möglich– die Datensätze in JuSER um die Verlagsfassungen der Publikationen

    Erläuterung der ZB:
    Die im Zuge der Freigabe der von den Instituten in JuSER erfassten Datensätze ergänzt die ZB um die Verlagsfassungen der Publikationen (Verlags-pdfs.) Diese Fassungen können in der Regel nur FZJ-intern verwendet werden, nicht jedoch im Rahmen des Green Open Access nach außen zugänglich gemacht werden.
  • Die Leiter der Organisationseinheiten senden der ZB die Publikationen in der Version „Final Draft Post Referee“. Die ZB sorgt für die Klärung der Zweitnutzungsrechte und stellt die Publikation dementsprechend im Repositorium des Forschungszentrums ein. (vgl. Richtlinie Nr. 1/2013 „Veröffentlichungen des Forschungszentrums Jülich GmbH“)

    Erläuterung der ZB:
    Die finale Autorenfassung wird – wie auch schon bisher – an die ZB geschickt. Zumindest nach einer Embargofrist, um deren Einhaltung sich die ZB kümmert, können diese Fassungen in den meisten Fällen Open Access verfügbar gemacht werden.


3. Subskriptionszeitschriften

  • Die ZB sorgt mit aktivem Bestandsmanagement der Subskriptionszeitschriften dafür, dass steigender Finanzbedarf des Publikationsfonds durch Erwerbungsmittel gedeckt wird, die aufgrund von Abbestellungen frei werden.

    Erläuterung der ZB:
    Die ZB wird ab 2018 in aller Regel nur noch Zeitschriftenverträge mit einjähriger Laufzeit abschließen, um flexibel auf den Rückgang der für Subskriptionen zur Verfügung stehenden Finanzmittel reagieren zu können.




Letzte Änderung: 07.06.2022